Generated by Rank Math SEO, this is an llms.txt file designed to help LLMs better understand and index this website. # BuddhaStiftung: Unabhängiges Netzwerk für pragmatischen, säkularen Buddhismus ## Sitemaps [XML Sitemap](https://buddhastiftung.org/sitemap_index.xml): Includes all crawlable and indexable pages. ## Beiträge - [Ist Müdigkeit ein Problem?](https://buddhastiftung.org/ist-muedigkeit-ein-problem/): Thīna‑middha ist dabei der Pali-Begriff für das, was wir oft als Trägheit kennenlernen und oft genug mit unseren Empfindungen von Müdigkeit und Erschöpfung in Verbindung bringen. - [Achtsamkeit bedeutet nicht nur, „im Moment zu sein“, sondern in jedem Moment etwas Bestimmtes zu tun](https://buddhastiftung.org/handeln-mit-achtsamkeit/): Achtsamkeit wird heute oft so beschrieben, als bedeute sie vor allem, „im Moment zu sein“: zurückzufinden zu einer natürlichen Ruhe, zu unmittelbarer Präsenz, zu einem einfachen Wahrnehmen des Augenblicks. Daran ist etwas Wahres. Jeder Mensch kennt Momente, in denen er wach, gesammelt und gegenwärtig ist. Und doch greift diese Beschreibung zu kurz. - [MBEL Kurs – Mindfulness-Based Ethical Living](https://buddhastiftung.org/mbel-kurs-saekularer-uebungsweg-fuer-ethische-achtsamkeit-im-alltag/): Ein säkularer Übungsweg für ethische Gewohnheitsbildung und verantwortliches Handeln in der Welt - [Achtsamkeit und Ethik gehören zusammen: MBEL als Übungsweg für den Alltag](https://buddhastiftung.org/uebungsweg-fuer-den-alltag/): Dieser Beitrag basiert auf einem Vortrag, den Jochen Weber am 1. Mai 2026 im Workshop der Buddhastiftung „Die ethischen Wurzeln der Achtsamkeit“ gehalten hat. Er fragt, wie ethisches Handeln im Alltag entsteht. Nicht zuerst aus Regeln. Eher aus der Art, wie wir sehen, wie wir antworten und was wir wiederholen. - [Ethik ohne Schuld und Scham](https://buddhastiftung.org/ethik-ohne-schuld-und-scham/): Ethik steht im Mittelpunkt der buddhistischen Lehre, und doch erscheint sie vielen von uns nicht als attraktives oder angenehmes Thema. - [Kleine Geschichte der buddhistischen Meditation](https://buddhastiftung.org/kleine-geschichte-der-buddhistischen-meditation/): Wenn wir von „Meditation“ sprechen, dann klingt das oft zeitlos - als gäbe es die eine Praxis, losgelöst von Geschichte und Kultur. Schaut man zurück in die Lebzeit des Buddha, zeigt sich ein anderes Bild: Die frühbuddhistische Meditation ist in einem Spannungsfeld verschiedener spiritueller Traditionen und kulturellen Umbrüche entstanden. Sie hat sich dadurch entwickelt, dass sie Bestehendes aufgenommen und weiterentwickelt hat – sie war weder völlig neu noch unabhängig von den Ansichten und Methoden der Zeit. Genauso entstehen auch unsere heutigen Vorstellungen davon, was Meditation ist, wie wir meditieren sollten und was wir von unserer Praxis erwarten, aus den Einflüssen und Dynamiken unserer Zeit. - [Dana – Von der Kunst zu Geben](https://buddhastiftung.org/dana-die-kunst-des-gebens-und-teilhabens/): Dana, das Pali-Wort für Großzügigkeit, Geben und Teilhabe, ist die erste der sogenannten Paramitas, der Vollkommenheiten. Sie beschreibt eine innere Haltung, die weit über das hinausgeht, was wir gewöhnlich unter „Spende“ oder „Unterstützung“ verstehen. Dana ist ein Grundpfeiler der buddhistischen Praxis – nicht nur ein ethisches Prinzip, sondern ein Weg der Befreiung. - [Säkularer Dharma – Frisch gestartet auf alten Wegen](https://buddhastiftung.org/saekularer-dharma-frisch-gestartet-auf-alten-wegen/): Zuerst und im Original erschienen in Buddhismus Aktuell, Ausgabe 1-2026 zum Thema Neubeginn - [Secular Dharma – A fresh start on old paths](https://buddhastiftung.org/secular-dharma-a-fresh-start-on-old-paths/): The secular Dharma creates the necessary leeway to interrupt automatisms and change habits. It balances freedom and responsibility: examine the effects of your actions and choose what is helpful and appropriate. Then freedom is not a political slogan, but a creative space for action for the next step. - [Besinnlichkeit und Rückbesinnung](https://buddhastiftung.org/besinnlichkeit-und-rueckbesinnung/): Besinnlichkeit lädt auch zur Rückbesinnung ein. Sich zu besinnen heißt: sich erinnern, was wichtig ist, was nährt, trägt und als innerer Kompass dienen darf. Dieses Erinnern ist kein Zufall, sonderneine aktive Praxis – wir laden bewusst in den Herz-Geist ein, was uns inspiriert und Halt gibt. Diese Praxis der Rückbesinnung (in der buddhistischen Lehre anussati genannt) ist eine aktive Hinwendung zu den Qualitäten, Werten und Bildern, die den inneren Kompass wieder ausrichten. - [Wo fange ich an, wenn mich Buddhismus interessiert?](https://buddhastiftung.org/wo-fange-ich-an-wenn-mich-buddhismus-interessiert/): Wer beginnt, sich für Buddhismus zu interessieren, merkt schnell, wie groß und unübersichtlich das Feld ist. Das liegt daran, dass es "den Buddhismus" nicht gibt, sondern er sich in viele Traditionen und Strömungen aufteilt. - [Where do I start if I’m interested in Buddhism?](https://buddhastiftung.org/where-do-i-start-if-im-interested-in-buddhism/): Often, it is external circumstances in life that we cannot control or change, such as illness or difficulties at work or in a relationship.Or we have the desire to lead a meaningful life and don't know where to turn.Whatever it is, it is important to be honest with yourself and clearly name what motivated you to engage with Buddhism.It is just as important to be clear about whether you are pursuing a specific goal when you engage with Buddhism or whether you simply want to test how the Buddha's teachings affect your life.The clarity gained in this way helps us to recognize in the course of Buddhist practice whether the originally set goals are realistic and achievable or whether they should perhaps be better let go. - [Was hat der Buddha wirklich gesagt und gelehrt? – Eine Bestandsaufnahme aus philologischer Sicht](https://buddhastiftung.org/was-hat-der-buddha-wirklich-gesagt-und-gelehrt-eine-bestandsaufnahme-aus-philologischer-sicht/): Mein vorweggenommenes Fazit mag für manche wie eine Hiobsbotschaft klingen: - [What Did the Buddha Really Say and Teach? – A Philological Assessment](https://buddhastiftung.org/what-did-the-buddha-really-say-and-teach-a-philological-assessment/): My preliminary conclusion may sound like bad news to some: - [Wie die Vipassana-Meditation zur Massenbewegung wurde](https://buddhastiftung.org/wie-die-vipassana-meditation-zur-massenbewegung-wurde/): Heutzutage gehen viele davon aus, dass Buddhismus und Meditation Hand in Hand gehen – manchmal werden sie sogar als ein und dasselbe angesehen. Aber selbst unter Berücksichtigung der Theravadins, der Stammväter der äußerst populären Vipassana-Bewegung (Einsichtsmeditation), haben in der Vergangenheit nur relativ wenige Buddhisten Meditation als wesentlich angesehen. Ganz im Gegenteil, statt zu meditieren, hat sich die Mehrheit der Theravadins und der passionierten Buddhisten anderer Traditionen, einschließlich der Mönche und Nonnen, darauf konzentriert, ethisches Verhalten zu kultivieren, die Lehren Buddhas (Dharma) zu bewahren und das gute Karma zu erlangen, welches durch großzügiges Geben entsteht. Sicherlich haben diese Menschen die entscheidende Rolle erkannt, die die Meditation beim Erwachen spielt – aus der Sicht der Theravadins kann man ohne eine derartige Praxis keine Erleuchtung erlangen – aber sie haben auch nicht daran gezweifelt, dass man ein wertvolles und authentisches buddhistisches Leben führen kann, ohne zu meditieren. Viele Theravadins, die nicht das Erwachen, sondern eine gute Wiedergeburt anstreben, haben sogar argumentiert, dass Meditation in unserem degenerierten Zeitalter unangemessen sei, außer vielleicht für einige wenige, die in der Isolation von Urwäldern oder Berghöhlen leben. Wo entstand also diese heute allgegenwärtige Vorstellung, dass Meditation das Herzstück buddhistischen Lebens bildet? - [How Vipassana Meditation Became a Mass Movement](https://buddhastiftung.org/how-vipassana-meditation-became-a-mass-movement/): Nowadays, many assume that Buddhism and meditation go hand in hand – sometimes they are even regarded as one and the same. But even when considering the Theravadins, the founding fathers of the extremely popular Vipassana movement (insight meditation), only relatively few Buddhists in the past have considered meditation essential. Quite the contrary, instead of meditating, the majority of Theravadins and passionate Buddhists of other traditions, including monks and nuns, have focused on cultivating ethical behavior, preserving the teachings of Buddha (Dharma), and acquiring the good karma that comes from generous giving. Certainly, these people recognized the crucial role that meditation plays in awakening – from the Theravadin perspective, one cannot attain enlightenment without such a practice – but they also had no doubt that one can lead a valuable and authentic Buddhist life without meditating. Many Theravadins, who strive not for awakening but for a good rebirth, have even argued that meditation is inappropriate in our degenerate age, except perhaps for a few who live in the isolation of primeval forests or mountain caves. So where did this now ubiquitous idea that meditation forms the heart of Buddhist life originate? - [Secular Buddhism – what exactly does that mean?](https://buddhastiftung.org/secular-buddhism-what-exactly-does-that-mean/): Secular Buddhism is a practical path of practice for everyday life, measured by its tangible effects in life and not by dogmas. It aims to strengthen individuals, relationships, and communities by translating care and responsibility into concrete action. - [Säkularer Buddhismus – was heißt das genau?](https://buddhastiftung.org/sakularer-buddhismus-was-heist-das-genau/): Säkularer Buddhismus ist ein alltagstauglicher Übungsweg, der an spürbaren Folgen im Leben gemessen wird und nicht an Glaubenssätzen.​ Er zielt darauf, Menschen, Beziehungen und Gemeinschaften zu stärken, indem Fürsorge und Verantwortung in konkretes Handeln übersetzt werden.​ - [Der „Outstanding Women in Buddhism Award”](https://buddhastiftung.org/der-outstanding-women-in-buddhism-award/): Mit den Outstanding Women in Buddhism Awards (OWBA) werden buddhistische Frauen weltweit mit sehr unterschiedlichem Hintergrund geehrt, die sich in herausragender Weise in verschiedensten Lebensbereichen engagieren, Außergewöhnliches erreicht haben und uns allen eine Quelle der Inspiration und des Muts sein können.Zwei buddhistische Nonnen, die Gründerinnen des IWMCF (International Womens Meditation Center Foundation), dessen Arbeit für Frauen die Buddhastiftung mit dem Projekt BuddhiRefuge unterstützt, haben die Auszeichnung ins Leben gerufen. - [The “Outstanding Women in Buddhism Award”](https://buddhastiftung.org/the-outstanding-women-in-buddhism-award/): The Outstanding Women in Buddhism Awards (OWBA) honor Buddhist women worldwide from diverse backgrounds who are exceptionally engaged in various areas of life, have achieved extraordinary things, and can be a source of inspiration and courage for all of us.Two Buddhist nuns, the founders of the IWMCF (International Women's Meditation Center Foundation), whose work for women the Buddha Foundation supports with the BuddhiRefuge project, initiated the award. - [Der Guide zum Start einer lokalen Meditationsgruppe](https://buddhastiftung.org/der-guide-zum-start-einer-lokalen-meditationsgruppe/): Wer für sich den Wert der Meditation entdeckt hat sucht oft eine Möglichkeit, die Praxis weiterzuentwickeln oder zu festigen. Dazu ist es hilfreich, sich einer lokalen Meditationsgruppe oder Gemeinschaft anzuschließen. Es gibt bereits viele lokale und regionale Meditationsgruppen, die von Menschen gegründet wurden, die früher selbst einmal am Anfang auf der Suche waren. Wenn es in deiner Gegend keine Gruppe gibt, hast du dir vielleicht schon überlegt, selbst eine neue Gruppe zu gründen.Dazu wurden wir dir im folgenden praktische Tipps geben, die aus unserer eigenen Arbeit mit einer Gruppe entstanden sind. - [The Guide to Starting a Local Meditation Group](https://buddhastiftung.org/the-guide-to-starting-a-local-meditation-group/): Those who have discovered the value of meditation often seek ways to further develop or solidify their practice. Joining a local meditation group or community can be helpful for this. Many local and regional meditation groups have already been founded by people who were once themselves at the beginning of their search. If there isn't a group in your area, you might have considered starting a new one yourself.Below, we will provide practical tips based on our own experience working with a group. - [Thich Nhat Hanh – Der Mönch, der Achtsamkeit in den Westen brachte](https://buddhastiftung.org/thich-nhat-hanh-der-monch-der-achtsamkeit-in-den-westen-brachte/): Am 22.1.2022 verstarb Thich Nhat Hanh in Hue in Vietnam im Alter von 95 Jahren. - [Thich Nhat Hanh – The monk who brought mindfulness to the West](https://buddhastiftung.org/thich-nhat-hanh-the-monk-who-brought-mindfulness-to-the-west/): Thich Nhat Hanh passed away in Hue, Vietnam on January 22, 2022, at the age of 95. - [Achtsamkeit beim Lesen, Lernen und Zuhören](https://buddhastiftung.org/achtsamkeit-beim-lesen-lernen-und-zuhoren/): Die übliche Art zu lesen und zuzuhören ist, sich auf den Inhalt der Texte zu konzentrieren bzw. auf den Inhalt dessen, was die Gesprächspartnerin sagt. Bei all diesen Aktivitäten können wir auch Achtsamkeit praktizieren.Wenn wir achtsam lesen, schreiben oder zuhören, sind wir nicht nur auf die Inhalte fixiert, sondern eröffnen uns und anderen einen Raum, um mit Offenheit und Neugier etwas über uns selbst und andere zu lernen. Wenn wir achtsam lesen, schreiben und zuhören, machen wir aus einer reinen Lerntätigkeit eine Achtsamkeits- bzw. Vipassana-Praxis. - [Mindfulness in Reading, Learning, and Listening](https://buddhastiftung.org/mindfulness-in-reading-learning-and-listening/): Today, learning means being active online, for example, when we take an online course or participate in an online discussion group or book club. We read texts, listen to lecturers in videos or live online, and discuss online. Sometimes we take notes, highlight important things in texts, and perhaps write a paper.We don't do this just to cram facts and information into our brains. We do all this because we want to learn new things, understand things, or exchange experiences with others. - [Was Buddhisten von Ameisen, Atomen und der Komplexitätstheorie lernen können](https://buddhastiftung.org/was-buddhisten-von-ameisen-atomen-und-der-komplexitatstheorie-lernen-konnen/): Buddhisten sprechen oft davon, die “wahre Natur der Wirklichkeit” zu erkennen, und versuchen, dies durch engagierte kontemplative Praxis zu erreichen. Die Wissenschaft kann den gleichen Anspruch erheben: dass wir durch einen mehrstufigen Prozess der Hypothesenbildung, der experimentellen Überprüfung und der Revision von Hypothesen eine immer genauere Beschreibung der Realität schaffen. Auch wenn der Dialog zwischen Buddhismus und Wissenschaft zwischen Sympathie und Kompetenzgerangel zu schwanken scheint, vertieft er sich doch jeden Tag. Ich habe meinen eigenen Weg in diese Auseinandersetzung gefunden, als ich mich mit Stammzellen beschäftigte, und zwar über die so genannte Komplexitätstheorie, ein Ergebnis der Bemühungen von Mathematikern und Vertretern vieler “harter” und “weicher” Wissenschaften, die Verhaltensregeln von großen Gruppen miteinander interagierender Individuen zu verstehen. Die Komplexitätstheorie postuliert ein Universum neu entstehender Phänomene: Einfach ausgedrückt, die Vorstellung, dass Dinge aus der spontanen Selbstorganisation kleinerer Dinge entstehen können. Dies geschieht, so die Theorie, nicht nur trotz eines chaotischen Universums und des Fehlens eines zentralen Planers, sondern gerade wegen dieser Bedingungen. Für einen Buddhisten, ob wissenschaftlich interessiert oder nicht, kann die Komplexitätstheorie einen nützlichen neuen Zugang zu dem oft schwierigen buddhistischen Konzept des Shunyata oder der Leere bieten, der Idee, dass alle Dinge keine inhärente Existenz haben. So zentral sie für den buddhistischen Ansatz zum Universum auch ist, bleibt Leerheit für viele Praktizierende eine Abstraktion, etwas, das selbst intellektuell schwer zu erfassen ist. Die Komplexitätstheorie erklärt das Verhalten vieler verschiedener Dinge, möglicherweise über alle Beobachtungsebenen hinweg – vom Wasser in Ihrem Glas bis zu den Neuronen in Ihrem Gehirn – und bricht kosmologische Ideen in praktische, verdauliche Einheiten herunter, wobei sie möglicherweise sowohl das Ganze als auch seine Teile erhellt. - [What Buddhists can learn from ants, atoms, and complexity theory](https://buddhastiftung.org/what-buddhists-can-learn-from-ants-atoms-and-complexity-theory/): Buddhists often speak of realizing the “true nature of reality” and strive to achieve this through dedicated contemplative practice. Science can make the same claim: that through a multi-stage process of hypothesis formation, experimental verification, and hypothesis revision, we create an increasingly accurate description of reality. Although the dialogue between Buddhism and science seems to waver between sympathy and turf wars, it deepens every day. I found my own way into this engagement when I was working with stem cells, specifically through what is known as complexity theory, a result of the efforts of mathematicians and representatives of many “hard” and “soft” sciences to understand the rules of behavior of large groups of interacting individuals. Complexity theory postulates a universe of emergent phenomena: Simply put, the idea that things can arise from the spontaneous self-organization of smaller things. This happens, the theory suggests, not only despite a chaotic universe and the absence of a central planner, but precisely because of these conditions. For a Buddhist, whether scientifically interested or not, complexity theory can offer a useful new approach to the often difficult Buddhist concept of Shunyata, or emptiness, the idea that all things lack inherent existence. As central as it is to the Buddhist approach to the universe, emptiness remains an abstraction for many practitioners, something difficult to grasp even intellectually. Complexity theory explains the behavior of many different things, possibly across all levels of observation – from the water in your glass to the neurons in your brain – breaking down cosmological ideas into practical, digestible units, potentially illuminating both the whole and its parts. - [Inklusion als ethischer Wert im Buddhismus](https://buddhastiftung.org/inklusion-als-ethischer-wert-im-buddhismus/): Buddhismus und Inklusion sind zwei Begriffe, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Inklusion ein zentraler ethischer Wert im Buddhismus ist. In der buddhistischen Lehre (Dharma) gibt es zum einen das Konzept und die Praxis von Metta, meist mit „liebender Güte” oder Freundlichkeit übersetzt. Zum anderen ist Mitgefühl (Karuna), die mitfühlende Sorge um die Probleme und Leiden der anderen ein zentraler Bestandteil des Dharma. Diese beiden Tugenden umfassen die Idee der Inklusion für alle Lebewesen. - [Inclusion as an Ethical Value in Buddhism](https://buddhastiftung.org/inclusion-as-an-ethical-value-in-buddhism/): Buddhism and inclusion are two terms that do not seem to have much in common at first glance. However, upon closer inspection, it becomes clear that inclusion is a central ethical value in Buddhism. In Buddhist teachings (Dharma), there is, on the one hand, the concept and practice of Metta, usually translated as 'loving-kindness' or friendliness. On the other hand, compassion (Karuna), the compassionate concern for the problems and suffering of others, is a central component of the Dharma. These two virtues encompass the idea of inclusion for all living beings. - [Discovering the art of waiting](https://buddhastiftung.org/discovering-the-art-of-waiting/): Waiting is a central and unavoidable part of life. In our fast-paced world, we have become accustomed to having many things just a click away. But regardless of whether we are standing in line, waiting for a response, or expecting a specific outcome, waiting and impatience are often siblings. - [Die Kunst des Wartens entdecken](https://buddhastiftung.org/2177-2/): Warten ist ein zentraler und unvermeidlicher Teil des Lebens. In unserer schnelllebigen Welt haben wir uns daran gewöhnt, dass vieles nur einen Mausklick entfernt ist. Aber unabhängig davon, ob wir in einer Schlange stehen, auf eine Antwort warten oder ein bestimmtes Ergebnis erwarten, Warten und Ungeduld sind oft Geschwister. - [Thomas Metzinger –  “Bewusstseinskultur und säkulare Spiritualität – Antwort auf die planetare Krise?”](https://buddhastiftung.org/thomas-metzinger-bewusstseinskultur-und-sakulare-spiritualitat-antwort-auf-die-planetare-krise/): In einer Zeit tiefgreifender globaler Herausforderungen, die unsere kollektive Würde und den sozialen Zusammenhalt bedrohen, stellt Thomas Metzinger in seinem Vortrag „Bewusstseinskultur und säkulare Spiritualität“ eine entscheidende Frage: Wie können diese Ansätze uns helfen, unsere Selbstachtung zu bewahren? Die aktuellen Krisen, getrieben von einem alten Paradigma des stetigen Wirtschaftswachstums, das auf Gier, Neid und dem Streben nach Dominanz basiert, haben uns an den Rand einer globalen Katastrophe geführt. Es wird immer dringlicher, unsere Handlungsweisen zu überdenken, da “Immer mehr” und “Ich zuerst” uns nicht weiterbringen. - [Thomas Metzinger – “Culture of Consciousness and Secular Spirituality – Response to the Planetary Crisis?”](https://buddhastiftung.org/thomas-metzinger-culture-of-consciousness-and-secular-spirituality-response-to-the-planetary-crisis/): In an era of profound global challenges that threaten our collective dignity and social cohesion, Thomas Metzinger poses a crucial question in his lecture “Culture of Consciousness and Secular Spirituality”: How can these approaches help us preserve our self-respect? The current crises, driven by an old paradigm of constant economic growth based on greed, envy, and the pursuit of dominance, have brought us to the brink of a global catastrophe. It is becoming increasingly urgent to rethink our ways of acting, as “More and more” and “Me first” will not get us anywhere. - [Der Weg von “Life and Hope” durch das Jahr 2024](https://buddhastiftung.org/der-weg-von-life-and-hope-durch-das-jahr-2024/): Im Herzen von Siem Reap, Kambodscha, setzte das “Life and Hope” (LAH) Projekt unter der Leitung buddhistischer Mönche des Wat Damnak Tempels ihre wichtige Arbeit fort. Auch 2024 stand das Team vor großen Aufgaben: Armut, Nahrungsmittelknappheit und eine sich nur langsam erholende Tourismusbranche forderten ihr Engagement. Doch die Ergebnisse zeigen: Wo Menschen zusammenhalten, wächst Hoffnung. - [The journey of “Life and Hope” through the year 2024](https://buddhastiftung.org/the-journey-of-life-and-hope-through-the-year-2024/): In the heart of Siem Reap, Cambodia, the “Life and Hope” (LAH) project, led by Buddhist monks of the Wat Damnak Temple, continued its important work. In 2024, the team faced major challenges: poverty, food shortages, and a slow-recovering tourism industry demanded their commitment. But the results show: Where people stick together, hope grows. - [The perilous journey of “BuddhiRefuge” through 2024](https://buddhastiftung.org/the-perilous-journey-of-buddhirefuge-through-2024/): In the Thai aid project BuddhiRefuge, it is impressively demonstrated how new strength can arise from challenges. In 2024, the dedicated Bhikkhunis Dr. Lee and Rattanavali faced a serious decision: the location in Rayong had to be abandoned after a neighboring drug factory contaminated the soil and air. The yields from the vital fruit and vegetable garden were no longer usable, and threats from the local drug mafia and drug addicts jeopardized the safety of those in their care. - [Der gefährliche Weg von “BuddhiRefuge” durch das Jahr 2024](https://buddhastiftung.org/der-gefahrliche-weg-von-buddhirefuge-durch-das-jahr-2024/): Im thailändischen Hilfsprojekt BuddhiRefuge zeigt sich eindrucksvoll, wie aus Herausforderungen neue Kraft erwachsen kann. Die engagierten Bhikkhunis Dr. Lee und Rattanavali standen 2024 vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Der Standort in Rayong musste aufgegeben werden, nachdem eine benachbarte Drogenfabrik Boden und Luft verseucht hatte. Die Erträge des lebenswichtigen Obst- und Gemüsegartens waren nicht mehr nutzbar, und Bedrohungen durch die lokale Drogenmafia und Drogenabhängige gefährdeten die Sicherheit der Schützlinge. - [“Buddhismus und soziale Gerechtigkeit” von Mike Slott](https://buddhastiftung.org/buddhismus-und-soziale-gerechtigkeit-von-mike-slott/): Mike Slotts Buch “Mindful Solidarity” (bisher nur auf Englisch erschienen) bietet eine durchdachte und fundierte Analyse, wie buddhistische Einsichten und Praxis progressive politische Bewegungen bereichern können, während er argumentiert, dass der Buddhismus selbst durch eine radikale soziale Sichtweise neu gedacht werden kann. Als jemand, der jahrzehntelang als Gewerkschaftsaktivist und Organisator tätig war und später buddhistische Meditation und Philosophie entdeckte, bringt Slott eine einzigartige Perspektive in die laufenden Diskussionen über die Beziehung zwischen Buddhismus und sozialem Wandel ein. - [“Buddhism and Social Justice” by Mike Slott](https://buddhastiftung.org/buddhism-and-social-justice-by-mike-slott/): Mike Slott's book "Mindful Solidarity" (currently only available in English) offers a thoughtful and well-founded analysis of how Buddhist insights and practice can enrich progressive political movements, while arguing that Buddhism itself can be rethought through a radical social perspective. As someone who worked for decades as a trade union activist and organizer and later discovered Buddhist meditation and philosophy, Slott brings a unique perspective to the ongoing discussions about the relationship between Buddhism and social change. - [New Year’s Eve Bell Ringing](https://buddhastiftung.org/new-years-eve-bell-ringing/): For the New Year, practice, meditate, and contemplate with the ringing of the bell. Exercises to mindfully navigate transitions. - [Glockenläuten zu Silvester](https://buddhastiftung.org/glockenlauten-zu-silvester/): Zum Jahreswechsel mit dem Läuten der Glocke praktizieren, meditieren und kontemplieren. Übungen, um Übergänge für sich zu gestalten - [UN World Meditation Day](https://buddhastiftung.org/un-world-meditation-day/): World Meditation Day on December 21st as an invitation to practice together. Launched by the UN. - [Der UN-Weltmeditationstag (World Meditation Day)](https://buddhastiftung.org/der-un-weltmeditationstag-world-meditation-day/): Der Weltmeditationstag am 21. Dezember als Einladung zur gemeinsamen Praxis. Ins Leben gerufen durch die UN. - [Vesakh – Der wichtigste buddhistische Feiertag](https://buddhastiftung.org/vesakh/): Vesakh ist der vermutlich wichtigste buddhistische Feiertag, der in vielen asiatischen Ländern begangen werden, den wir aber auch mit säkularem Hintergrund feiern können - [Vesakh – The most important Buddhist holiday](https://buddhastiftung.org/vesakh-the-most-important-buddhist-holiday/): Vesakh is arguably the most important Buddhist holiday, celebrated in many Asian countries, but which we can also celebrate with a secular background - [Good karma? Bad karma? No karma!](https://buddhastiftung.org/good-karma-bad-karma-no-karma/): Karma is often misunderstood as a cosmic points or punishment system, but as a pragmatic guide, it primarily describes the ethical impact of intentional actions in the here and now. Instead of fate or dogma, the focus is on a path that cultivates responsibility, mindfulness, and compassion, thereby fostering inner freedom. - [Gutes Karma? Schlechtes Karma? Kein Karma!](https://buddhastiftung.org/gutes-karma-schlechtes-karma-kein-karma/): Karma wird oft als kosmisches Punkte- oder Bestrafungssystem missverstanden, doch als pragmatischer Leitfaden beschreibt es vor allem die ethische Wirkung absichtsvoller Handlungen im Hier und Jetzt. Statt Schicksal oder Dogma steht ein Weg im Vordergrund, der Verantwortung, Achtsamkeit und Mitgefühl kultiviert und so innere Freiheit fördert. - [Interim Report May 2025: Life and Hope – Giving Hope Together in Siem Reap](https://buddhastiftung.org/interim-report-may-2025-life-and-hope-giving-hope-together-in-siem-reap/): "Life and Hope" gives hope: Over 1,000 families received help, women found jobs, students celebrated successes - [Zwischenbericht Mai 2025: Life and Hope – Gemeinsam Hoffnung schenken in Siem Reap](https://buddhastiftung.org/zwischenbericht-mai-2025-life-and-hope-gemeinsam-hoffnung-schenken-in-siem-reap/): Life and Hope" gibt Hoffnung: Über 1000 Familien erhielten Hilfe, Frauen fanden Jobs, Schülerinnen feierten Erfolge - [BuddhiRefuge – And every new beginning holds a magic.](https://buddhastiftung.org/buddhirefuge-and-every-new-beginning-holds-a-magic/): Tirelessly and carried by great compassion for all the precarious conditions exposed girls and women in Thailand and Myanmar who need help, as well as by unwavering determination to stand up for women's rights and give Buddhist women in Thailand and worldwide a voice, the Bhikkhunis Dr. Lee and Rattanavali have done incredible things in recent months. - [BuddhiRefuge – Und jedem Neuanfang wohnt ein Zauber inne](https://buddhastiftung.org/buddhirefuge-und-jedem-neuanfang-wohnt-ein-zauber-inne/): Bitte unterstützt weiterhin unser Projekt BuddhiRefuge, welches gerade in Zeiten des Neuanfangs vor großen Herausforderungen steht.Gemeinsam haben wir schon viel erreicht und werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Mädchen und Frauen in Thailand bessere Lebensbedingungen, Bildungschancen und ein selbstbestimmtes Leben, frei von Gewalt haben. - [One practice – many forms](https://buddhastiftung.org/one-practice-many-forms/): When we think of meditation, we usually think of someone sitting on the floor or on a cushion, with their eyes closed and an upright posture. An image that we encounter again and again in the media as well as in Buddhist imagery. - [Eine Praxis – viele Formen  ](https://buddhastiftung.org/eine-praxis-viele-formen/): Aber tatsächlich ist das Sitzen nur eine von vielen Formen der Meditation, die laut dem Buddha alle einen wichtigen Platz in der Praxis einnehmen und die wir daher auch alle in unsere Meditation aufnehmen sollten.   - [Wut als Wegweiser ](https://buddhastiftung.org/wut-als-wegweiser/): Warum Wut wichtige Hinweise enthält  - [Anger as a Guide](https://buddhastiftung.org/anger-as-a-guide/): Why Anger Holds Important Clues - [Encountering the Inner Critic](https://buddhastiftung.org/encountering-the-inner-critic/): Who isn't familiar with it – this inner voice that criticizes, judges, comments, devalues, and is rarely satisfied? “That should have gone better.” “You’re not good enough.” Many encounter this inner critic daily, often especially during phases of vulnerability, uncertainty, and change. Stress and personal crisis can strengthen this inner part. But what if this voice isn't an enemy, but a well-intentioned yet misguided function meant to protect us – and which can be a starting point for integrity and vigor if we view it in a new light? - [Dem inneren Kritiker begegnen  ](https://buddhastiftung.org/dem-inneren-kritiker-begegnen/): Wer kennt sie nicht – diese innere Stimme, die kritisiert, bewertet, kommentiert, abwertet und ausgesprochen selten zufrieden ist? „Das hätte besser laufen müssen.“ „Du bist nicht gut genug.“ Viele begegnen diesem inneren Kritiker täglich, oft besonders in Phasen der Verletzlichkeit, der Unklarheit und der Veränderung. Stress und persönlicher Krise können diesen inneren Anteil stärken. Aber was, wenn diese Stimme kein Feind ist, sondern eine gut gemeinte, aber fehlgeleitete Funktion uns zu schützen - und die ein Ausgangspunkt für Integrität und Tatkraft sein kann, wenn wir sie in einem neuen Licht sehen?  - [Mitgefühl: Zwischen Mitleid und Mitleiden ](https://buddhastiftung.org/mitgefuhl-zwischen-mitleid-und-mitleiden/): Mitgefühl ist ein Begriff, den wir oft hören – sei es in der Achtsamkeitspraxis, in buddhistischen Texten oder in psychologischen Ratgebern. Doch was genau bedeutet Mitgefühl? Und worin unterscheidet es sich eigentlich von Mitleid oder dem, was wir „Mitleiden“ nennen?   - [Compassion: Between Pity and Empathic Distress](https://buddhastiftung.org/compassion-between-pity-and-empathic-distress/): Compassion is a term we often hear – whether in mindfulness practice, Buddhist texts, or psychological guides. But what exactly does compassion mean? And how does it actually differ from pity or what we call “empathic distress”? - [Stress lass nach – Buddhistische Perspektiven auf Druck und Krise ](https://buddhastiftung.org/stress-lass-nach-buddhistische-perspektiven-auf-druck-und-krise/): Achtsamkeit hilft, Stress nicht nur zu lindern, sondern ermöglicht, ihn bewusst zu erkennen und seine vielfältigen Ursachen – sowohl innere Muster als auch äußere Strukturen – zu reflektieren. Die buddhistische Perspektive betrachtet Achtsamkeit als eine Praxis, die über schnelle Entspannung hinausgeht und einen aktiven Umgang mit Stress fördert, indem sie Raum für bewusste und ethische Reaktionen schafft. Nachhaltige Veränderung gelingt, wenn wir individuelle und gesellschaftliche Stressfaktoren erforschen und neue Haltungen im Alltag und Miteinander entwickeln. So wird Achtsamkeit zu einem Weg, Stress in mehr Klarheit, Mitgefühl und selbstbestimmtes Handeln zu verwandeln. - [Letting go of stress – Buddhist perspectives on pressure and crisis](https://buddhastiftung.org/letting-go-of-stress-buddhist-perspectives-on-pressure-and-crisis/): Mindfulness not only helps to alleviate stress, but also enables us to consciously recognize it and reflect on its diverse causes – both inner patterns and external structures. The Buddhist perspective views mindfulness as a practice that goes beyond quick relaxation and promotes an active approach to stress by creating space for conscious and ethical responses. Sustainable change is achieved when we explore individual and social stressors and develop new attitudes in everyday life and in our interactions with others. In this way, mindfulness becomes a way to transform stress into more clarity, compassion and self-determined action. - [Wenn Traurigkeit im Herzen wohnt](https://buddhastiftung.org/wenn-traurigkeit-im-herzen-wohnt/): Trauer und Anhaften werden oft verwechselt. Trauer ist eine natürliche und heilsame Antwort des Herzens auf Verlust und Veränderung. Sie erinnert uns an die Vergänglichkeit allen Lebens (anicca) und zeigt zugleich unsere Verbundenheit und Liebesfähigkeit. Oft mischt sich in die Trauer Wut, Angst, Sinnverlust oder Identitätskrisen hinein, die mit Hilfe von Achtsamkeit erkannt und gelöst werden können. Mitgefühl und achtsames Gewahrsein helfen, die Trauer zu wandeln. - [When Sadness Resides in the Heart](https://buddhastiftung.org/when-sadness-resides-in-the-heart/): Grief and attachment are often confused. Grief is a natural and healing response of the heart to loss and change. It reminds us of the impermanence of all life (anicca) and simultaneously reveals our interconnectedness and capacity for love. Often, grief is intertwined with anger, fear, a loss of meaning, or identity crises, which can be recognized and resolved with the help of mindfulness. Compassion and mindful awareness help transform grief. - [Wie Achtsamkeit hilft, intensiven Gefühlen zu begegnen ](https://buddhastiftung.org/wie-achtsamkeit-hilft-intensiven-gefuhlen-zu-begegnen/): Achtsamkeit und Meditation unterstützen uns darin, intensive Emotionen achtsam wahrzunehmen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Das Window of Tolerance zeigt, dass wir in einem regulierten Bereich des Nervensystems handlungsfähig sind, während wir in Über- oder Untererregung leicht die Kontrolle verlieren. Buddhistische Texte wie das Satipatthāna-Sutta erinnern daran, Gefühle als vorübergehende Phänomene zu sehen, und traumasensible Ansätze lehren, die Praxis sanft und ressourcenorientiert zu gestalten. So entsteht Raum zwischen Impuls und Handlung – ein Raum, in dem wir mit Klarheit und Mitgefühl bewusst wählen können. - [How Mindfulness Helps to Navigate Intense Emotions](https://buddhastiftung.org/how-mindfulness-helps-to-navigate-intense-emotions/): Mindfulness and meditation help us to mindfully perceive intense emotions without being overwhelmed by them. The Window of Tolerance illustrates that we are capable of acting within a regulated state of the nervous system, while in hyper- or hypoarousal, we easily lose control. Buddhist texts like the Satipatthāna Sutta remind us to view feelings as temporary phenomena, and trauma-sensitive approaches teach us to engage in practice gently and resource-orientedly. This creates space between impulse and action – a space in which we can consciously choose with clarity and compassion. - [Meditation – Mehr als Sitzen und Atmen ](https://buddhastiftung.org/meditation-mehr-als-sitzen-und-atmen/): Oft wird Meditation als Allheilmittel präsentiert, das erst Entspannung und dann Erleuchtung garantiert. Tatsächlich ist Meditation jedoch eine Begnung mit den Dynamiken und Mustern von Körper, Herz und Geist, die durchaus fordernd, vielschichtig und vielseitig ist.   Damit Meditation sicher und hilfreich sein kann, ist es notwendig, sie zu hinterfragen. Daher an dieser Stelle einige Impulse zu den häufigsten Mythen und Missverständnissen, die rund um das Thema kursieren. - [Meditation – More than Sitting and Breathing](https://buddhastiftung.org/meditation-more-than-sitting-and-breathing/): Often, meditation is presented as a panacea that guarantees relaxation first, and then enlightenment. In reality, however, meditation is an encounter with the dynamics and patterns of body, heart, and mind, which is indeed demanding, complex, and multifaceted. For meditation to be safe and helpful, it is necessary to question it. Therefore, here are some thoughts on the most common myths and misunderstandings circulating around the topic. - [Meditieren mit dem unruhigen Geist  ](https://buddhastiftung.org/meditieren-mit-dem-unruhigen-geist/): In der Meditation ist es selten still - meistens begegnen wir unserem inneren Radio, dessen Gedanken unaufhörlich laufen. Dabei sind Gedanken nicht gleich Gedanken und Meditation kann eine wunderbare Gelegenheit sein, die unterschiedlichen Arten und Qualitäten unseres Denkens zu erforschen und herauszufinden, wie der Umgang mit dem Denken auf eine fürsorgliche und neugierige Weise geschehen kann. - [Meditating with the Restless Mind](https://buddhastiftung.org/meditating-with-the-restless-mind/): In meditation, it is rarely quiet – most of the time, we encounter our inner radio, whose thoughts run incessantly. Yet, not all thoughts are the same, and meditation can be a wonderful opportunity to explore the different types and qualities of our thinking and to discover how to engage with thoughts in a caring and curious way. - [Samadhi – Fürsorge für Körper, Herz und Geist](https://buddhastiftung.org/samadhi-fursorge-fur-korper-herz-und-geist/): Samādhi bedeutet Sammlung und Vereinigung des Herzgeistes – nicht strenge Konzentration. Statt Willenskraft und Drill sind es Freude, Ruhe und verkörperte Präsenz, die den Geist allmählich heilen und stabilisieren. Es geht nicht darum, „meditativen Fortschritt“ anhand von außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen zu messen, sondern sich in Fürsorge Körper, Herz und Geist zuzuwenden und zu erforschen, was benötigt wird, damit diese zur Ruhe kommen können. Frieden entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch wohlwollende Zuwendung. - [Samādhi – Nurturing Body, Heart, and Mind](https://buddhastiftung.org/samadhi-nurturing-body-heart-and-mind/): Samādhi means the collection and unification of the heart-mind – not strict concentration. Instead of willpower and drill, it is joy, tranquility, and embodied presence that gradually heal and stabilize the mind. It's not about measuring 'meditative progress' based on extraordinary states of consciousness, but about turning to body, heart, and mind with care and exploring what is needed for them to find peace. Peace arises not through effort, but through benevolent attention. - [Vipassana – Einsichtsmeditation verstehen und üben ](https://buddhastiftung.org/vipassana-einsichtsmeditation-verstehen-und-uben/): Vipassanā – oft als „Einsichtsmeditation“ übersetzt – bedeutet, Dynamiken in uns aber auch mit anderen Menschen, klar und unmittelbar wahrzunehmen. Unter Vipassana wird sowohl eine konkrete Meditationspraxis verstanden, als auch eine buddhistische Tradition („Insight Meditation“) sowie in ihrer ursprünglichen Wortbedeutung: „etwas klar wahrnehmen“. Vipassanā ist damit keine ferne Technik, sondern eine lebendige Praxis für den Alltag, die uns ermöglicht, Leiden zu verstehen und weiser, gelassener und mitfühlender zu handeln. - [Vipassanā – Understanding and practicing insight meditation](https://buddhastiftung.org/vipassana-understanding-and-practicing-insight-meditation/): Vipassanā – often translated as "insight meditation" – means perceiving dynamics within ourselves, but also with other people, clearly and directly. Vipassana is understood both as a concrete meditation practice and as a Buddhist tradition (“Insight Meditation”) as well as, in its original meaning, “perceiving something clearly.” Vipassanā is therefore not a distant technique, but a living practice for everyday life that enables us to understand suffering and to act more wisely, calmly, and compassionately. - [Meditation – den Herzgeist kultivieren ](https://buddhastiftung.org/meditation-den-herzgeist-kultivieren/): Meditation im Buddhismus bedeutet die Kultivierung des Herzgeistes (citta-bhāvanā), also die bewusste Pflege von Gedanken, Gefühlen und inneren Haltungen. Sie ist kein starres Verfahren, sondern ein Werkzeugkasten, um mit Empfindsamkeit und Reaktivität konstruktiv umzugehen. Dabei geht es weniger um Gedankenstille oder besondere Zustände, sondern um die Pflege heilsamer Qualitäten wie Klarheit, Mitgefühl und Gelassenheit. Im Alltag eröffnet Meditation so einen Raum, in dem wir bewusster, freier und menschlicher handeln können. - [Meditation – Cultivating the Heart-Mind](https://buddhastiftung.org/meditation-cultivating-the-heart-mind/): In Buddhism, meditation means cultivating the heart-mind (citta-bhāvanā), that is, the conscious nurturing of thoughts, feelings, and inner attitudes. It is not a rigid procedure, but a toolbox for dealing constructively with sensitivity and reactivity. It is less about stillness of mind or special states, but about cultivating wholesome qualities such as clarity, compassion, and serenity. In everyday life, meditation opens up a space in which we can act more consciously, freely, and humanely. - [Tanha – Attachment and Clinging](https://buddhastiftung.org/tanha-attachment-and-clinging/): In Buddhism, Tanha describes the craving, clinging, or attachment that is considered a major cause of suffering (dukkha). It manifests in everyday life as inner restlessness when we believe our happiness depends on achieving certain desires or avoiding unpleasant experiences. The Buddha distinguishes three forms: craving for sensual pleasures (kama-tanha), for an ideal self (bhava-tanha), and for non-being or repression (vibhava-tanha). A wholesome path arises when we mindfully perceive this clinging, view it with kindness, and gradually learn to let go – creating space for freedom and serenity. - [Tanha – Anhaften und Festhalten](https://buddhastiftung.org/tanha-anhaften-und-festhalten/): Tanha beschreibt im Buddhismus das Verlangen, Festhalten oder Anhaften, das als wesentliche Ursache für Leiden (dukkha) gilt. Es zeigt sich im Alltag als innere Unruhe, wenn wir meinen, unser Glück hänge vom Erreichen bestimmter Wünsche oder vom Vermeiden unangenehmer Erfahrungen ab. Der Buddha unterscheidet drei Formen: das Verlangen nach Sinnesfreuden (kama-tanha), nach einem Ideal-Selbst (bhava-tanha) und nach Nicht-Sein oder Verdrängung (vibhava-tanha). Ein heilsamer Weg entsteht, wenn wir dieses Festhalten achtsam wahrnehmen, mit Freundlichkeit betrachten und schrittweise lernen, loszulassen – wodurch Raum für Freiheit und Gelassenheit entsteht. - [Anicca, Dukkha, Anatta – Three Everyday Perspectives](https://buddhastiftung.org/anicca-dukkha-anatta-three-everyday-perspectives/): The three marks of existence in Buddhism – Anicca (impermanence), Dukkha (unsatisfactoriness), and Anatta (non-self) – describe fundamental aspects of all experience. They reveal that nothing stays the same, that we always encounter some friction, and that control and an unchanging core are constructs of our mind. In everyday life, we can apply these perspectives and discover where friction with experience arises. This way, we learn to cultivate resources and skills that can help us in dealing with these three dynamics. - [Anicca, Dukkha, Anatta – Drei Perspektiven für den Alltag ](https://buddhastiftung.org/anicca-dukkha-anatta-perspektiven/): Die drei Daseinsmerkmale des Buddhismus – Anicca (Veränderlichkeit), Dukkha (Unzulänglichkeit) und Anatta (Nicht-Selbst) – beschreiben grundlegende Aspekte allen Erlebens. Sie zeigen, dass nichts bleibt, wie es ist, dass wir uns immer an irgendwas reiben, und dass Kontrolle und ein unveränderlicher Kern Hilfskonstrukte unseres Geistes sind. Im Alltag können wir diese Perspektiven anwenden und herausfinden, wo die Reibung mit dem Erleben entsteht. So lernen wir Ressourcen und Fähigkeiten zu kultivieren, die uns im Umgang mit diesen drei Dynamiken hilfreich sein können. - [Karma and Rebirth – what does that have to do with me?](https://buddhastiftung.org/karma-and-rebirth-what-does-that-have-to-do-with-me/): In Buddhism, karma means that every action—whether thought, spoken, or done—has an effect that shapes our lives and the lives of those around us, without it becoming a point system of reward or punishment. Rebirth does not describe the transfer of a fixed soul into a new life, but the continuation of habits and tendencies in a continuous flow of experience. These concepts invite us to take responsibility for our own actions and open up the possibility of choice and freedom of action. - [Karma und Wiedergeburt – was hat das mit mir zu tun? ](https://buddhastiftung.org/karma-und-wiedergeburt-was-hat-das-mit-mir-zu-tun/): Karma bedeutet im Buddhismus, dass jede Handlung—ob gedacht, gesprochen oder getan—eine Wirkung entfaltet, die unser Leben und das unserer Mitmenschen prägt, ohne dass dies zu einem Punktesystem von Belohnung oder Strafe wird. Wiedergeburt beschreibt nicht die Übertragung einer festen Seele in ein neues Leben, sondern den Fortbestand von Gewohnheiten und Tendenzen in einem kontinuierlichen Fluss von Erfahrung. Diese Konzepte laden dazu ein, die Verantwortung für eigenes Handeln zu übernehmen und eröffnen die Möglichkeit zu Wahlmöglichkeit und Handlungsfreiheit. - [The Four Brahmaviharas – The Heart in Relationship](https://buddhastiftung.org/the-four-brahmaviharas-the-heart-in-relationship/): The four Brahmaviharas – Metta (loving-kindness), Karuna (compassion), Mudita (appreciative joy), and Upekkha (equanimity) – are qualities that can shape our relationships with ourselves and others in a wholesome way. They don't mean always being perfectly friendly or calm, but practicing them step by step in everyday life – in good moments as well as in conflicts or difficult feelings. The Buddha understood them as a foundation for an open heart and as an attitude that can flow into every encounter, whether in conversation, in meditation, or in silent observation. They are not an unattainable ideal, but a path that leads to peace of heart and deep connection through conscious observation, practice, and a compassionate attitude. - [Die vier Brahmaviharas – Das Herz in Beziehung ](https://buddhastiftung.org/die-vier-brahmaviharas-das-herz-in-beziehung/): Die vier Brahmaviharas – Metta (Freundlichkeit), Karuna (Fürsorge), Mudita (Wertschätzung/Mitfreude) und Upekkha (Unvoreingenommenheit) – sind Qualitäten, die unsere Beziehungen zu uns selbst und zu anderen heilsam prägen können. Sie bedeuten nicht, immer perfekt freundlich oder gelassen zu sein, sondern sie Schritt für Schritt im Alltag zu üben – in guten Momenten ebenso wie in Konflikten oder schwierigen Gefühlen. Der Buddha verstand sie als eine Grundlage für ein offenes Herz und als Haltung, die in jede Begegnung einfließen kann, ob im Gespräch, in der Meditation oder im stillen Beobachten. Dabei sind sie kein unerreichbares Ideal, sondern ein Weg, der durch bewusstes Hinschauen, Üben und eine mitfühlende Haltung zu Herzensruhe und tiefer Verbundenheit führt. - [Dukkha – More Than Just Suffering](https://buddhastiftung.org/dukkha-more-than-just-suffering/): What comes to mind when you hear the word "suffering"?Perhaps the pain of separation that feels like a knot in your stomach. The state of exhaustion after too many overtime hours. Or events so difficult that they overshadow everything else. - [Dukkha – mehr als nur Leiden](https://buddhastiftung.org/dukkha-mehr-als-nur-leiden/): Der Haken: Das Verständnis von dukkha greift zu kurz, wenn wir nur an große Dramen denken. Der Begriff umfasst auch subtilere, alltägliche Reibungen – und genau dort beginnt oft der Weg, den der Buddha vorgeschlagen hat. - [Taking refuge, what does that mean?](https://buddhastiftung.org/taking-refuge-what-does-that-mean/): Buddhist refuge means consciously orienting oneself towards Buddha, Dharma, and Sangha – three "jewels" that provide inner stability and direction. Buddha represents the potential within every human for clarity and compassion, Dharma for the teachings and practice of an ethical, mindful life, and Sangha for a supportive community. Taking refuge manifests in daily life through conscious pausing, constructive action, and interpersonal qualities – and is less a one-time act than an ongoing path of responsibility and inner alignment. - [Zuflucht nehmen, was heißt das?  ](https://buddhastiftung.org/zuflucht-nehmen-was-heist-das/): Die buddhistische Zufluchtnahme bedeutet, sich bewusst an Buddha, Dharma und Sangha zu orientieren – drei „Juwelen“, die innere Stabilität und Richtung geben. Buddha steht für das Potenzial jedes Menschen zu Klarheit und Mitgefühl, Dharma für die Lehre und Praxis eines ethischen, achtsamen Lebens, und Sangha für eine unterstützende Gemeinschaft. Die Zufluchtnahme zeigt sich im Alltag durch bewusstes Innehalten, konstruktives Handeln und zwischenmenschliche Qualitäten – und ist weniger ein einmaliger Akt als ein fortlaufender Weg der Verantwortung und inneren Ausrichtung. - [Wake up!](https://buddhastiftung.org/wake-up/): "Awakening" and "Enlightenment" have nothing to do with an alternative reality, nor do they require us to turn our backs on the world or become someone else. Awakening is waking up from our ingrained patterns and attitudes. It's the deep knowledge and freedom that arise when we realize, "I don't have to react the same way I always do now." In early Buddhism, Bodhi means "to see things clearly" – the patterns that cause suffering, and the paths that lead out of it. Not a distant, mystical goal, but an ongoing process. - [Wach auf!](https://buddhastiftung.org/wach-auf/): „Erwachen“ und "Erleuchtung" hat nichts mit einer alternativen Realität zu tun und setzt auch nicht voraus, dass wir der Welt den Rücken kehren oder jemand anders werden. Erwachen ist das Aufwachen aus unseren festgefahrenen Mustern und Haltungen. Das tiefe Wissen und die Freiheit, die entstehen, wenn wir erkennen "Ich muss jetzt nicht so reagieren wie immer". Im frühen Buddhismus bedeutet Bodhi, „die Dinge klar zu sehen“ – die Muster, die Leiden verursachen, und die Wege, die herausführen. Kein fernes, mystisches Ziel, sondern ein fortwährender Prozess. - [Ethics as a source of joy and satisfaction](https://buddhastiftung.org/ethics-as-a-source-of-joy-and-satisfaction/): Many people associate satisfaction with external things – a quiet weekend, good sleep, or a full refrigerator. However, the Buddha spoke of a different kind of satisfaction, one that is less dependent on circumstances and more on how we live. For him, ethics was not a rigid catalog of commandments and prohibitions, but an attitude that is evident in everyday life: acting honestly, consciously harming no one, and earning a living in a way that is not at the expense of others. It is a process with setbacks and small steps forward – sometimes uncomfortable, but often associated with an inner peace, clarity, and self-respect that can be the basis for profound joy. - [Ethik als Quelle für Freude und Zufriedenheit](https://buddhastiftung.org/ethik-als-quelle-fur-freude-und-zufriedenheit/): Viele Menschen verbinden Zufriedenheit mit äußeren Dingen – einem ruhigen Wochenende, gutem Schlaf oder einem vollen Kühlschrank. Der Buddha sprach jedoch von einer anderen Art Zufriedenheit, die weniger abhängig ist von Umständen und mehr davon, wie wir leben. Für ihn war Ethik kein starrer Katalog aus Geboten und Verboten, sondern eine Haltung, die sich im Alltag zeigt: ehrlich handeln, niemandem bewusst schaden, und seinen Lebensunterhalt so verdienen, dass er nicht auf Kosten anderer geht. Es ist ein Prozess mit Rückschlägen und kleinen Fortschritten – manchmal unbequem, aber oft verbunden mit einer inneren Ruhe, Klarheit und einem Selbstrespekt, die die Basis für eine tiefgreifende Freude sein können. - [Achtsamkeit: Ein Achtel vom Kuchen](https://buddhastiftung.org/achtsamkeit-ein-achtel-vom-kuchen/): Buddhistische Praxis, das ist weit mehr als Achtsamkeit und Meditation: der Kern frühbuddhistischer Weisheit begleitet uns in eine ethische Haltung im Alltag.  - [Der Kern der Lehre des Buddhas – Vier Aufgaben für ein ethisch achtsames Leben](https://buddhastiftung.org/der-kern-der-lehre-die-vier-edlen-wahrheiten/): Im Mittelpunkt der buddhistischen Lehre steht eine tiefgreifende Frage: Wie können wir in stürmischen Zeiten ein Leben führen, das von Friedlichkeit, Mitgefühl und Verantwortung geprägt ist? Die Vier Edlen Wahrheiten laden uns ein, reaktive Muster zu erkennen und einen achtsameren Weg zu üben. Diese Aufgaben sind keine starren Glaubenssätze, sondern Handlungsaufforderungen, die unser Leben verändern können. Entdecke, wie du durch bewusstes Handeln und ethisches Training zu mehr Klarheit und Selbstwirksamkeit gelangst – für dich selbst und die Gesellschaft. Tauche ein in die transformative Kraft der Lehre des Buddhas! - [Wer war der Buddha?](https://buddhastiftung.org/wer-war-der-buddha/): Die Figur des Buddhas begegnet uns oft – vom Buchcover bis zur Deko-Figur mit dem freundlichen Lächeln. Doch wer war er wirklich? Siddhartha Gautama, der vor zweieinhalbtausend Jahren im nordindischen Raum lebte, suchte nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Seine Reise führte ihn von einem Leben voller sinnlicher Genüsse zu tiefen Einsichten über Unzufriedenheit und menschliche Natur. Doch Buddha war kein makelloses Vorbild; er war ein Mensch, der Fehler machte und Zweifel hatte. Entdecken Sie, wie seine Lehren auch heute noch relevant sind und uns zu einem achtsamen, ethischen Leben inspirieren können. - [Säkularer Buddhismus kurz erklärt](https://buddhastiftung.org/sakularer-buddhismus-kurz-erklart/): Säkularer Buddhismus legt seinen Schwerpunkt auf das, was sich persönlich erfahren und überprüfen lässt. Ob du an Wiedergeburt glaubst oder nicht, rückt in den Hintergrund; wichtiger ist, was deinen Alltag wirklich beeinflusst. Was am Ende zählt, ist, ob die Praxis dich verändert: in kleinen Momenten, beim Umgang mit Ärger oder Mitgefühl im Miteinander. Ethisches Handeln wird im säkularen Buddhismus zu einer Aufgabe für das Hier und Jetzt – und nicht zu einem Investment für ein späteres Leben. ## Seiten - [Saskia Graf 1979-2026 in Erinnerung](https://buddhastiftung.org/saskia-graf-1979-2026-in-erinnerung/): In Erinnerung an - [Voranmeldung MBEL](https://buddhastiftung.org/voranmeldung-mbel/): Die Voranmeldung ist geschlossen. - [MBEL Kurs](https://buddhastiftung.org/mbel-kurs/): Lerne mehr über die Techniken und Methoden der buddhistischen Meditation. Praktische Anleitungen und Reflektionen rund um das Thema Meditation zur Vertiefung deiner Praxis - [Ressourcen_new](https://buddhastiftung.org/lernen/ressourcen_new/): Wähle aus aus unseren zahlreichen Ressourcen wie Videos, Audioaufnahmen, geführten Meditationen und Buchempfehlungen. - [Verantwortungsvoll für dich da](https://buddhastiftung.org/verantwortungsvoll-fuer-dich-da/): Ein Hinweis in Sachen achtsamer Verantwortung - [test mec api](https://buddhastiftung.org/test-mec-api/) - [Danke für Deine Spende](https://buddhastiftung.org/danke-fuer-deine-spende/): Die BuddhaStifung sagt - [Test_Shortcode to Calendar](https://buddhastiftung.org/test10-2/) - [Test10](https://buddhastiftung.org/test10/): test - [Support Projects](https://buddhastiftung.org/community/support-projects/): Here you will find various ways to support people through donations – or to sponsor one of our donation-based educational programs. - [Hilfsprojekte](https://buddhastiftung.org/gemeinschaft/hilfsprojekte/): Hier findest du verschiedene Möglichkeiten Menschen auf vielfältige Weise durch eine Spende zu unterstützen - oder auch eines unserer spendenbasierten Unterrichtsangebote zu fördern. - [Anmeldung Workshop ethische Wurzeln der Achtsamkeit 1.5.2026 Anmeldung](https://buddhastiftung.org/anmeldung-workshop-ethische-wurzeln-der-achtsamkeit-1-5-2026-anmeldung/): Ich bin damit einverstanden, dass diese Website die von mir eingegebenen Daten speichert, damit auf meine Anfrage geantwortet werden kann. 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Dieses Anhaften stabilisiert leidvolle Muster, verstärkt Stress und verhindert ein flexibles, mitfühlendes Antworten auf die wechselnden Bedingungen des Lebens.​ - [Samma](https://buddhastiftung.org/glossary/samma/): Sammā bedeutet im Buddhismus „förderlich, hilfreich, angemessen, auf heilsame Weise ausgerichtet“. Es beschreibt eine Qualität von Sichtweise, Absicht, Rede, Handeln und Sammlung, die Leid vermindert statt vergrößert. Sammā heißt also nicht „perfekt“ im moralistischen Sinn, sondern „zuträglich für ein Leben in Klarheit, Mitgefühl und Verantwortung“ – realistisch, lernend und an den Folgen orientiert. - [Früher Buddhismus](https://buddhastiftung.org/glossary/fruher-buddhismus/): Früher Buddhismus bezeichnet die früheste Entwicklungsphase der Lehre und Gemeinschaft des Buddha, rekonstruiert aus den ältesten Textschichten und der Geschichte bis zur Ausbildung der frühen Schulen, und ist nicht identisch mit dem späteren Traditionsbuddhismus des Theravāda, der eine von mehreren Linien ist, die über Sri Lanka bis heute fortbesteht.Theravāda bewahrt den Pali‑Kanon und umfangreiche Kommentartraditionen, während Früher Buddhismus den gemeinsamen Kern vor den Schulbildungen und späteren Systematisierungen meint. - [Kamma](https://buddhastiftung.org/glossary/kamma/): Kamma in Pali ist gleichbedeutend mit Karma (Sanskrit). - [Anupadana](https://buddhastiftung.org/glossary/anupadana/): Anupādāna (Nicht‑Anhaften, Nicht‑Ergreifen) bezeichnet die Fähigkeit, Erleben, Dinge und Sichtweisen nicht zu „ergreifen“ und nicht als „mein“ zu beanspruchen, sondern sie als bedingt und veränderlich zu erkennen. Aus säkular‑buddhistischer Sicht ist es eine trainierbare Kompetenz: Anreize und Impulse wahrnehmen, ohne sich von Gier, Abwehr oder Fixierung binden zu lassen. So entstehen Klarheit, Handlungsfreiheit und ethische Fürsorge in Beziehungen, Arbeit und Gesellschaft. - [Uposatha](https://buddhastiftung.org/glossary/uposatha/): Uposatha (häufig fälschlich als „Upasotha“ geschrieben) ist der buddhistische Einkehr‑ und Übungstag im Rhythmus der Mondphasen, an dem Praxis bewusst vertieft, Ethik erneuert und Gemeinschaft gepflegt wird. In säkularer Sicht ist Uposatha kein „heiliger“ Tag, sondern ein wirksames Ritual‑Fenster für Verhaltensänderung: innehalten, Absichten klären, zusätzliche Übungsregeln übernehmen, reparieren, was schadete, und Bedingungen so gestalten, dass Achtsamkeit und Fürsorge im Alltag tragfähiger werden. - [Jatra](https://buddhastiftung.org/glossary/jatra/): Pilgerreise, siehe Yatra. - [Cetana](https://buddhastiftung.org/glossary/cetana/): Cetana (Pāli: cetanā) bedeutet Absicht, Wille oder Willensrichtung und bezeichnet das bewusste Ausrichten des Geistes auf ein Ziel; im säkularen Verständnis ist es die gestaltende Kraft hinter Handlungen, die deren ethische Qualität prägt und Gewohnheiten formt. Cetana wirkt bedingt: Sie entsteht aus Situationen, Gefühlen und Bewertungen und beeinflusst wiederum Wahrnehmung, Verhalten und Beziehungen. So wird Ethik zu einer geübten Kompetenz, nicht zu Glaubenssätzen. - [Absicht](https://buddhastiftung.org/glossary/absicht/): Absicht oder Intention sind die Übersetzungen von Cetana. - [Mudita](https://buddhastiftung.org/glossary/mudita/): Muditā (Pali/Sanskrit: muditā) bedeutet Mitfreude: die bewusste, nicht-neidische Freude am Glück, Gelingen und Wohlbefinden anderer, verbunden mit dem Wunsch, dass dieses Gedeihen stabil bleibt und wächst. Sie ist kein bloßes Mit-Schwingen, sondern eine trainierbare Herzenshaltung, die Wertschätzung und Großzügigkeit stärkt und Konkurrenz, Missgunst und Vergleichsdenken löst. Als dritte der vier Brahmavihāras wirkt Muditā im Zusammenspiel mit Güte, Mitgefühl und Gleichmut alltagspraktisch und ethisch klärend. - [Mitfreude](https://buddhastiftung.org/glossary/mitfreude/): Mitfreude ist die Übersetzung von Mudita (Pali). - [Sila](https://buddhastiftung.org/glossary/silas/): Britannica (en): Sīla – https://www.britannica.com/topic/sila-Buddhism - [Achsenzeit](https://buddhastiftung.org/glossary/achsenzeit/): Achsenzeit ist ein Begriff, den der Philosoph Karl Jaspers bekannt gemacht hat. Die Achsenzeit beschreibt eine Phase der Menschheitsgeschichte zwischen 800 und 200 vor Chr. , in der die Menschen begannen, Fragen zur menschlichen Existenz zu stellen und in ihrer jeweiligen Kultur versuchten, darauf Antworten zu geben. Diese grundlegenden philosophischen, technischen, politischen, rechtlichen und künstlerischen Entwicklungen dieser Zeit werden als Grundlage unserer Zivilisation und damit der Menschheit, wie sie gegenwärtig lebt, angesehen. Diese Periode der Menschheit brachte z.B. die Philosophien von Buddha, Konfuzius, Laotse, Zarathustra, Sokrates, Platon und Aristoteles hervor. Die Welt, in der Gotama aufwuchs, war die hinduistische Welt der Kasten, in der die Brahmanen das Sagen hatten. Das vedische Weltbild der Brahmanen wurde vom Buddha verworfen bzw. uminterpretiert, zum Beispiel der Begriff des Karmas. - [Dhammapada](https://buddhastiftung.org/glossary/dhammapada/): Das Dhammapada ist eine thematisch angeordnete Sammlung prägnanter Lehrverse, die den Kern des buddhistischen Weges in alltagsnahen Bildern und Merksätzen vermitteln und dadurch als kompakter Leitfaden für Einsicht, ethisches Handeln und Geistesruhe fungieren. Mit 26 Kapiteln und 423 Versen fasst es viele Grundthemen wie Achtsamkeit, Geist, Begierde, Zorn und Freude zusammen und ist als Teil des Khuddaka-Nikāya im Pali-Kanon überliefert. - [Sankhara](https://buddhastiftung.org/glossary/sankhara/): Saṅkhāra bezeichnet „Gestaltungen“ bzw. „Formationen“: die dynamischen Muster, die Erfahrungen, Handlungen und Identitätsgefühle hervorbringen und zugleich selbst bedingt entstehen und vergehen. In säkularer Sicht sind Saṅkhāras gelernte Neigungen, Bewertungen und Fabrikationen des Geistes, die Wahrnehmung strukturieren, Verhalten steuern und Stress verstärken oder mindern können. Übung zielt darauf, diese Muster im Entstehen zu erkennen, zu regulieren und heilsam umzugestalten. - [Samskara](https://buddhastiftung.org/glossary/samskara/): Samskara (Sanskrit) siehe Pali: Sankhara - [Siddhartha](https://buddhastiftung.org/glossary/siddhartha/): Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama) gilt als historische Persönlichkeit, deren Lehren den Buddhismus begründeten; säkular betrachtet steht er für eine praxisnahe Ethik und Psychologie des Leidreduzierens, die ohne übernatürliche Annahmen auskommt. Sein Lebensweg vom privilegierten Hof über asketische Extreme hin zum „Mittleren Weg“ zeigt eine experimentelle Haltung: Beobachten, prüfen, anpassen – mit Fokus auf Achtsamkeit, Einsicht und gemeinschaftliches Wohl. - [BuddhiRefuge](https://buddhastiftung.org/glossary/buddhirefuge/): BuddhiRefuge ist ein Hilfsprojekt der Buddhastiftung. Es leistet finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Aktivitäten von zwei buddhistischen Nonnen (Bhikkhunis) Dr. Lee und Rattanavali und anderen Frauen in Thailand und Myanmar. Der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten ist die Unterstützung von Mädchen und Frauen, z.B. Kriegswaisen oder Frauen mit Missbrauchserfahrungen. In den Nonnenklöstern sind die Frauen und Mädchen weitgehend geschützt vor Übergriffen und Menschenhandel und werden unterstützt durch Bildungsmaßnahmen und Gesundheitsfürsorge. Mehr zu BuddhiRefuge > - [Ahimsa](https://buddhastiftung.org/glossary/ahimsa/): Ahimsa bezeichnet die Haltung und Praxis der Gewaltlosigkeit und des Nicht-Schädigens in Gedanken, Worten und Taten, verstanden als bewusste, aktive Fürsorge für das Wohlergehen aller Lebewesen. In einem säkular-buddhistischen Sinn ist Ahimsa kein Dogma, sondern eine überprüfbare Lebenskunst: schädliche Bedingungen erkennen und reduzieren, hilfreiche Bedingungen schaffen und stärken. So wird Leid wirksam verringert – persönlich, zwischenmenschlich und gesellschaftlich – durch klare Aufmerksamkeit, Empathie und verantwortliches Handeln. - [Paticcasamuppada](https://buddhastiftung.org/glossary/paticcasamuppada/): Paticcasamuppada (Pali) bedeutet "bedingtes Entstehen" und bezeichnet die Lehre von der abhängigen Natur und Bedingtheit aller Objekte und Phänomene. Mehr dazu unter Bedingtes Entstehen. - [Angemessene Sichtweise](https://buddhastiftung.org/glossary/angemessene-sichtweise/): Angemessene Sichtweise (Pali: sammā‑diṭṭhi) ist das einsichtsgeleitete Verstehen, wie Leiden entsteht und endet, das den Edlen Achtfachen Pfad orientiert und alle weiteren Pfadfaktoren sinnvoll anordnet. In den Lehrreden wird sie sowohl als „weltliche“ angemessene Sicht (verdienstorientiert) als auch als „edle“ angemessene Sicht (überströmend, befreiungsbezogen) dargestellt, wobei letztere direkt zur Aufhebung von Anhaften führt. Praktisch heißt angemessene Sichtweise: Ursachen und Folgen klar erkennen, Extreme meiden und Entscheidungen so ausrichten, dass Leid abnimmt und Handlungsfreiheit wächst. - [Samma ditthi](https://buddhastiftung.org/glossary/samma-ditthi/): Die hilfreiche ("rechte") Sichtweise oder Einstellung (Pali: sammā-diṭṭhi) ist ein grundlegender Aspekt des buddhistischen Achtfachen Pfades. Mehr unter rechter Sicht. - [Intention](https://buddhastiftung.org/glossary/intention/): Intention oder Absicht sind die Übersetzungen von Cetana - [Karma](https://buddhastiftung.org/glossary/karma/): Im buddhistischen Sinn ist Karma (Pali: kamma) die Wirksamkeit absichtsvoller Handlungen: Innere Haltungen und Intentionen prägen Denken, Sprechen und Tun und führen zu erfahrbaren Folgen , die wiederum künftige Tendenzen formen. Karma beschreibt so einen erfahrbaren Lern‑ und Gewöhnungsprozess: unheilsame Ursachen nähren Leid, heilsame Ursachen fördern Wohlbefinden, Klarheit und Verbundenheit. Es ist eine natürliche, psychologisch‑ethische Dynamik, kein übernatürliches Gesetz. - [Samudaya](https://buddhastiftung.org/glossary/samudaya/): Samudaya bezeichnet im Buddhismus das Entstehen bzw. den Ursprung von Leid (dukkha) als wiederkehrenden, bedingten Prozess, nicht als einzelne Ursache oder Schuldfrage. In säkularer Sicht beschreibt Samudaya, wie reaktive Muster aus Begehrensimpulsen, Anhaften und kognitiver Verzerrung Stress erzeugen und verstärken. Die praktische Aufgabe besteht darin, diese Reaktivität im Entstehen zu erkennen, ihre Bedingungen zu verändern und so Leid zu verringern – individuell wie gesellschaftlich. - [Daseinsmerkmale](https://buddhastiftung.org/glossary/daseinsmerkmale/): Die drei Daseinsmerkmale beschreiben die grundlegenden Eigenschaften aller Erfahrungen und Phänomene: Unbeständigkeit zeigt, dass alles einem ständigen Wandel unterliegt; Leiden verdeutlicht, dass das Festhalten an Vergänglichem Frustration erzeugt; Nicht-Selbst weist darauf hin, dass es keine unveränderlichen Wesenskerne gibt. Diese Erkenntnisse sind nicht pessimistisch gemeint, sondern öffnen Raum für Flexibilität, Mitgefühl und kluges Handeln, wenn sie in Achtsamkeitspraxis und Alltagsethik integriert werden. - [Tilakkhana](https://buddhastiftung.org/glossary/tilakkhana/): Tilakkhana (Pali) bezeichnet die drei Daseinsmerkmale Unbeständigkeit oder Vergänglichkeit (anicca), Leiden oder Unzufriedenheit (dukkha)  und Nicht-Selbst (anatta). Siehe Drei Daseinsmerkmale. - [Sacchikata](https://buddhastiftung.org/glossary/sacchikata/): Sacchikata (Pali: sacchikata; Sanskrit: sākṣātkṛta) bedeutet „verwirklicht, unmittelbar selbst erfahren“ und bezeichnet das als Tatsache im eigenen Erleben bestätigte Verständnis, insbesondere der Aufhebung (nirodha) von dukkha durch das Ende seiner Ursachen. Im Kontext der Vier Edlen Wahrheiten verweist es auf den praktischen Vollzug: Aufhören ist zu verwirklichen, nicht bloß zu glauben. In säkular‑buddhistischer Lesart heißt sacchikata: überprüfbare, wiederholbar erfahrbare Freiheit von reaktiven Mustern – spürbar als mehr Weite, Klarheit und Fürsorge im Handeln. - [Sunnata](https://buddhastiftung.org/glossary/sunnata/): Suññatā/śūnyatā (Leerheit) bezeichnet die Einsicht, dass Phänomene keine feste, eigenständige Essenz besitzen, sondern abhängig von Bedingungen entstehen, sich wandeln und vergehen; zugleich ist es eine erfahrbare Meditationsqualität von Weite, Nicht‑Anhaften und Klarheit.śūnyatā Säkular gelesen heißt das: Wahrnehmen ohne Projektionen, Handeln ohne Festklammern, Entscheiden mit Kontext‑ und Folgenbewusstsein. Leerheit negiert nicht Wirklichkeit, sondern die Idee eines unveränderlichen Kerns – und öffnet Raum für Fürsorge, Kreativität und gemeinsames Lernen. - [Samadhi](https://buddhastiftung.org/glossary/samadhi/): Samādhi bezeichnet im Buddhismus die kultivierte Geistes-Sammlung: stabile, ruhige und klare Ausrichtung des Bewusstseins, die Zerstreuung verringert und Einsicht unterstützt. In säkularer Perspektive ist Samādhi kein übernatürlicher Trancezustand, sondern trainierbare Aufmerksamkeits- und Emotionsregulation, die Wohlbefinden, Lernfähigkeit und ethische Responsivität fördert. Samādhi bildet zusammen mit Achtsamkeit und Weisheit die Grundlage für verlässliches, mitfühlendes Handeln in komplexen Lebenssituationen. - [Vayama](https://buddhastiftung.org/glossary/vayama/): Vāyāma (Anstrengung, Bemühung) bezeichnet die bewusste, zielgerichtete Energie, ungünstige geistige Tendenzen zu verhindern oder zu beenden und heilsame Qualitäten zu entwickeln und zu stabilisieren. Es ist der aktive Kern von rechter Anstrengung im Edlen Achtfachen Pfad und verbindet Achtsamkeit mit ethischer Absicht und kluger Motivation. Aus säkular-buddhistischer Sicht ist Vāyāma ein trainierbarer Prozess der Selbstregulation, der Gewohnheiten formt und Leiden verringert, ohne auf metaphysische Annahmen angewiesen zu sein. - [Rechte Absicht](https://buddhastiftung.org/glossary/rechtes-streben/): Rechte Absicht ist die traditionelle Übersetzung für samma vayama, die in einem säkularen Kontext auch in einem weiteren Sinn interpretiert werden kann. Zu vayama > - [Rechte Anstrengung](https://buddhastiftung.org/glossary/rechte-anstrengung/): Rechtes Anstrengung ist die traditionelle Übersetzung für samma vayama, die in einem säkularen Kontext auch in einem weiteren Sinn interpretiert werden kann. Zu vayama. - [Nivarana](https://buddhastiftung.org/glossary/nivarana/): Nivarana (Sanskrit, Pali nīvaraṇāni) ist die Bezeichnung für die sog. fünf Hindernisse, v.a. in der (Vipassana-) Meditation. Zum aus Glossareintrag Fünf Hindernisse. - [Sieben Faktoren des Erwachens](https://buddhastiftung.org/glossary/sieben-faktoren-des-erwachens/): Die sieben Faktoren des Erwachens sind trainierbare Geistesqualitäten – Achtsamkeit, Erforschung, Energie, Freude, Ruhe, Sammlung, Gleichmut –, die gemeinsam ein ausgewogenes, klareres und mitfühlenderes Erleben ermöglichen und dadurch Leid systematisch verringern. In säkularer Sicht sind sie keine mystischen Zustände, sondern praktisch kultivierbare Aufmerksamkeits‑, Emotions‑ und Entscheidungs‑Kompetenzen, die Verhalten, Beziehungen und Systeme heilsam beeinflussen. - [Bojjhanga](https://buddhastiftung.org/glossary/bojjhanga/): Bojjhanga (Pali) bezeichnet die Sieben Faktoren des Erwachens - [Khandas](https://buddhastiftung.org/glossary/khandas/): Khandas (Pali: khandhā; Sanskrit: skandhāḥ) sind die fünf „Aggregate“ oder Daseinsgruppen, mit denen der Buddhismus das Erleben einer Person funktional beschreibt: Form/Körper (rūpa), Gefühlston (vedanā), Wahrnehmung/Unterscheidung (saññā), Gestaltungen/Willensimpulse (saṅkhārā) und Bewusstsein (viññāṇa). Sie sind Prozesse, nicht Dinge, und zeigen, wie Identifikation und Anhaften Leiden nähren. Praktisch dienen sie als Karte, um Bedingungen klar zu sehen, Gewohnheiten zu de‑identifizieren und heilsam zu handeln. - [Daseinsgruppen](https://buddhastiftung.org/glossary/daseinsgruppen/): Die fünf Daseinsgruppen (Pali khandhas) bezeichnen alle Elemente dessen, was wir als Erleben oder Erlebnis bezeichnen, eingeschlossen unserer Selbstwahrnehmung. Mehr unter khandha - [Gleichmut](https://buddhastiftung.org/glossary/gleichmut/): Gleichmut (Pali: upekkhā; Sanskrit: upekṣā) ist ein trainierbarer, klarer Geisteszustand, der inmitten wechselnder Bedingungen gelassen, unparteiisch und fürsorglich bleibt, ohne in Passivität oder Kälte zu verfallen. Er gehört zu den Vier Unermesslichen (brahmavihāra), zu den sieben Erleuchtungsfaktoren (bojjhaṅga) und prägt reife Sammlung. Aus säkularer Sicht ist er eine Kompetenz der Aufmerksamkeits‑ und Affektregulation, genährt durch Einsicht, Achtsamkeit und ethische Intention, die Handlungsfähigkeit in komplexen Situationen stärkt. - [Upekkha](https://buddhastiftung.org/glossary/upekkha/): Upekkha (Pali) bezeichnet einen Zustand der Unvoreingenommenheit, der geräumigen Perspektive und des Gleichmuts. Mehr unter Gleichmut. - [Tathagatagarbha](https://buddhastiftung.org/glossary/tathagatagarbha/): Tathāgatagarbha (oft übersetzt als Buddha‑Natur) bezeichnet in der Mahāyāna‑Tradition das in allen fühlenden Wesen vorhandene Potenzial zu Erwachen, das jedoch durch Verblendungen verdeckt ist und durch Praxis freigelegt werden kann. In säkular‑buddhistischer Sicht ist dies keine metaphysische Essenz, sondern eine wirksame Metapher für entwickelbare Ressourcen: geistige Plastizität, Lern‑ und Beziehungsfähigkeit, die unter förderlichen Bedingungen zu Klarheit, Fürsorge und verantwortlichem Handeln heranreifen. - [Buddha-Natur](https://buddhastiftung.org/glossary/buddha-natur/): Buddha-Natur (Sanskrit: buddhadhātu/tathāgatagarbha) meint die in jedem Wesen angelegte Möglichkeit, Weisheit und Mitgefühl zu entfalten; säkular betrachtet ist das kein inneres Absolutes, sondern eine formbare Kompetenz, die durch Achtsamkeit, Einsicht und ethisches Handeln bedingungsabhängig wächst. Sie wird oft mit Bildern wie dem „leuchtenden Geist“ oder „verborgenen Schatz“ erläutert, die auf die Freilegung verdeckter Fähigkeiten verweisen, nicht auf ein unveränderliches Selbst. - [Puja](https://buddhastiftung.org/glossary/puja/): Pūjā (Pali/Sanskrit: pūjā) ist eine ritualisierte Praxis der Ehrerweisung und Dankbarkeit, die Werte, Orientierung und gemeinsame Ausrichtung verkörpert, statt Übernatürliches zu beschwören. Sie verbindet Rezitation, Gesten, Gaben und Stille, um Dank, Inspiration und ethische Verpflichtung zu kultivieren. In einem säkular‑buddhistischen Verständnis ist pūjā ein achtsam gestaltetes Werte‑Ritual: Es erinnert an den Pfad, stärkt Fürsorge und Verantwortung und fördert gemeinschaftliche Praxis. - [Yatra](https://buddhastiftung.org/glossary/yatra/): Yatra (Sanskrit: „Reise, Prozession“) bezeichnet im buddhistischen Kontext eine Pilgerreise zu bedeutungsvollen Orten, verbunden mit achtsamem Gehen, gemeinschaftlicher Praxis und ethischer Selbstverpflichtung, wobei der Weg selbst als Teil der Übung gilt. In frühbuddhistischen Quellen wird Pilgerschaft durch das Erinnern an vier zentrale Orte im Leben des Buddha gerahmt, während moderne Formen wie Dhamma‑Yatra stille Geh‑Meditation mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbinden. - [Mitgefühl](https://buddhastiftung.org/glossary/mitgefuhl/): Siehe Karuna - [Panna](https://buddhastiftung.org/glossary/panna/): Paññā (Pali; Sanskrit: prajñā) ist im Buddhismus die erfahrungsbasierte Weisheit: das klare Erkennen bedingter Prozesse und ihrer Folgen, besonders der drei Merkmale Vergänglichkeit (anicca), Leidhaftigkeit (dukkha) und Nicht‑Selbst (anattā). Diese Weisheit ist mehr als Wissen; sie entsteht aus achtsamem Beobachten, Reflektieren und Üben und zeigt sich darin, dass Anhaften und Reaktivität abnehmen, während Einsicht, Fürsorge und wirksames Handeln wachsen. In einem säkularen Verständnis ist Paññā eine überprüfbare Kompetenz. - [Weisheit](https://buddhastiftung.org/glossary/weisheit/): Weisheit im Buddhismus ist die Übersetzung von panna (Pali) und hat eine weite Bedeutung. - [Achtgliedriger Pfad](https://buddhastiftung.org/glossary/achtgliedriger-pfad/): Der Begriff Achtgliedriger Pfad kann als Alternative zum Begriff Achtfacher Pfad verwendet werden. - [Lachender Buddha](https://buddhastiftung.org/glossary/lachender-buddha/): Die oft als "lachender Buddha" bezeichnete Figur bzw. Darstellung bildet nicht den Buddha ab, sondern Budai, einen Mönch - [Sampajanna](https://buddhastiftung.org/glossary/sampajanna/): Sampajañña (klares Verstehen) bezeichnet die Fähigkeit, Situationen, Absichten und Wirkungen im Moment durchdacht zu erkennen und entsprechend umsichtig zu handeln. Als Partnerin von Achtsamkeit (sati) sorgt sie dafür, dass Gegenwärtigkeit nicht passiv bleibt, sondern orientiert, zweckdienlich und wirklichkeitsnah wird. In säkularer Sicht ist Sampajañña eine trainierbare Meta-Klarheit: Kontextbewusstsein, Bewertung der Optionen und verantwortliche Umsetzung, um Leid zu verringern und Kooperation zu fördern. - [Wissensklarheit](https://buddhastiftung.org/glossary/wissensklarheit/): Wissensklarheit ist die Übersetzung von sampajañña (Pali)  und bedeutet auch klares Verstehen. Sie gehört zu den mentalen Qualitäten der Vipassana-Meditation und der meditative Praxis in allen buddhistischen Traditionen. - [Drei Wurzeln des Unheilsamen](https://buddhastiftung.org/glossary/wurzelndesunheilsamen/): Die drei Wurzeln des Unheilsamen sind grundlegende Geisteszustände, die im Buddhismus als zentrale Ursachen für Leiden, Konflikte und ethisch problematisches Verhalten gelten. Sie bestehen aus Gier, Hass und Verblendung. Diese drei Kräfte beeinflussen Denken, Handeln und Gefühle und behindern ein ausgeglichenes und mitfühlendes Leben. Ihr Erkennen und Überwinden gilt als grundlegender Schritt auf dem buddhistischen Weg zu mehr Weisheit, Wohlwollen und innerer Freiheit.​ - [Citta](https://buddhastiftung.org/glossary/citta/): Citta ist der dynamische Zustand des Geistes, oft als Herz‑Geist beschrieben, der Erleben, Intention und Aufmerksamkeit bündelt und dadurch Handeln lenkt. Es ist kein fester Kern, sondern ein bedingtes Strömen von Momenten, die durch Übung stabiler, klarer und mitfühlender werden können. Achtsamkeit, Einsicht und ethische Ausrichtung wirken dabei wie Regler, die die momentane Färbung des Citta erkennen und in hilfreiche Bahnen lenken. - [Drei Juwelen](https://buddhastiftung.org/glossary/drei-juwelen/): Die Drei Juwelen (Pali: Tiratana, Sanskrit: Triratna) bezeichnen Buddha, Dharma und Sangha als zentrale Orientierungen buddhistischer Praxis und Ethik. In einer säkular-buddhistischen Sicht sind sie eine praktische Ausrichtung: ein menschliches Vorbild für Erwachen und Mitgefühl (Buddha), überprüfbare Einsichten und Übungswege zur Leidminderung (Dharma) und eine unterstützende Gemeinschaft, die Lernen, Verantwortung und Fürsorge im Alltag gemeinsam trägt (Sangha). - [Tiratana](https://buddhastiftung.org/glossary/tiratana/): Tiratana (Pali) bezeichnet die "Drei Juwelen" buddhistischer Praxis, Buddha, Dharma und Sangha. Siehe Drei Juwelen. - [Mendikant](https://buddhastiftung.org/glossary/mendikant/): Mendikant bezeichnet allgemein ein Mitglied eines (Bettel-) Ordens, im Buddhismus ein Mitglied (bhikkhu, bikkhuni) einer buddhistischen Ordens- oder Klostergemeinschaft. - [Bhikkhu](https://buddhastiftung.org/glossary/bhikkhu/): Bhikkhu bezeichnet im Buddhismus einen vollordinierten männlichen Ordensangehörigen, der unter der Ordensdisziplin (vinaya) lebt und sich der Kultivierung von Ethik, Sammlung und Einsicht widmet, meist getragen durch einfache Lebensweise und Almosenpraxis der Gemeinschaft. In einer säkularen Perspektive ist ein Bhikkhu ein Praxis-Spezialist und Lehrer, der Bedingungen für heilsames Erleben mitgestaltet, indem er Achtsamkeit, Mitgefühl und verantwortliches Handeln trainiert und in der Gesellschaft zugänglich macht. - [Bhikkhuni](https://buddhastiftung.org/glossary/bhikkhuni/): Bhikkhunī bezeichnet eine Ordensangehörige, die unter der Ordensdisziplin (vinaya) lebt und Ethik , Sammlung und Einsicht kultiviert, meist in einfacher Lebensweise und in Wechselbeziehung mit der Laiengemeinschaft . In einer säkularen Sicht ist die Bhikkhunī eine spezialisierte Praktizierende und Lehrende, die Bedingungen für heilsames Erleben mitgestaltet, indem sie Achtsamkeit, Mitgefühl und verantwortliches Handeln trainiert und gesellschaftlich zugänglich macht. - [Kalyana Mitta](https://buddhastiftung.org/glossary/kalyanamitta/): Kalyana mitta (Pali; Sanskrit: kalyāṇa‑mitra) bedeutet „edle Freundschaft“ bzw. „vorzügliche Freundin/vorzüglicher Freund“ und bezeichnet Menschen, die auf dem Übungsweg fördern, spiegeln und herausfordern, heilsam zu handeln und klar zu sehen. In einem säkularen Verständnis ist kalyāṇa‑mitta eine bewusst gestaltete Lern‑ und Verantwortungsbeziehung, die Bedingungen schafft, unter denen Achtsamkeit, Mitgefühl und Weisheit zuverlässig wachsen. - [Erleuchtung](https://buddhastiftung.org/glossary/erleuchtung/): Der Begriff der Erleuchtung, der oft synonym zum Begriff des Erwachens (Bodhi) verwendet wird, wurde im 19. Jahrhundert bei der Übersetzung der Pali-Lehrreden ins Englische von Max Müller geprägt. Er deckt sich nur geringfügig mit der ursprünglichen Bedeutung des Wortes "bodhi", was so viel bedeutet wie "aufwachen (aus bzw. für etwas)" oder "sich etwas gewahr werden" und bezieht sich eher auf Kants Idee der Aufklärung (Englisch: "Enlightenment" zu Deutsch "Erleuchtung"). Mehr unter bodhi. - [Theravada](https://buddhastiftung.org/glossary/theravada/): Theravāda bezeichnet die „Lehre/Weg der Älteren“: ein historisch gewachsener Hauptzweig des Buddhismus, der sich am Pali‑Kanon orientiert, monastische Disziplin (Vinaya), Ethik (sīla), Sammlung (samādhi) und Einsicht (paññā) systematisch verbindet und Befreiung als praktische Leidreduktion versteht. Säkular betrachtet ist Theravāda weniger ein Glaubenssystem als ein erprobter Übungsrahmen: Achtsamkeit, ethische Verlässlichkeit, meditative Stabilität und unterscheidende Weisheit werden trainiert, um Reaktivität zu verringern und Kooperation zu stärken. - [Mahayana](https://buddhastiftung.org/glossary/mahayana/): Mahāyāna (Sanskrit: „Großes Fahrzeug“) bezeichnet einen vielfältigen Strom buddhistischer Lehren und Praktiken, der den Bodhisattva‑Weg, Mitgefühl und Weisheit, die Lehre von Leerheit (śūnyatā) und flexible Mittel (upāya) betont. Es versteht Erwachen als kollektives Anliegen: Praxis zielt auf das Wohl aller Wesen und nutzt philosophische, meditative und ethische Methoden, die historisch in Indien entstanden und sich besonders in Ostasien und im Tibetischen Buddhismus entfalteten. - [Metaphysik](https://buddhastiftung.org/glossary/metaphysik/): Metaphysik bezeichnet in der Philosophie die Lehre vom Sein und den angeblich letzten, unveränderlichen Grundlagen der Wirklichkeit; im Buddhismus steht der Begriff für spekulative Ansichten über „Was ist letztlich real?“ oder „Was geschieht nach dem Tod?“. Aus säkular-buddhistischer Sicht wird Metaphysik pragmatisch eingeordnet: Maßgeblich ist nicht eine endgültige Erklärung der Welt, sondern ob eine Sichtweise Leid verringert, Handeln klärt und Fürsorge stärkt. - [Soteriologie](https://buddhastiftung.org/glossary/soteriologie/): Soteriologie bezeichnet im buddhistischen Kontext die Lehre von Befreiung und Erwachen als praktischen Weg der Leidreduktion, nicht als Erlösung durch eine äußere Macht oder ein ewiges Heil. Sie fokussiert auf die erfahrungsbasierte Transformation von Reaktivität, Anhaften und Unwissenheit hin zu Klarheit, Fürsorge und verantwortlichem Handeln – individuell und gemeinschaftlich. In einer säkular‑buddhistischen Sicht ist Soteriologie ein überprüfbarer Übungsrahmen, der Bedingungen so verändert, dass Leid abnimmt und kooperative, gerechte Lebensformen wahrscheinlicher werden. - [Bodyscan](https://buddhastiftung.org/glossary/bodyscan/): Der Bodyscan ist eine achtsamkeitsbasierte Körperwahrnehmungsübung, bei der die Aufmerksamkeit systematisch durch den Körper wandert, Empfindungen klar registriert und ohne Bewertung hält, um Präsenz, Regulation und Gelassenheit zu vertiefen. Diese säkulare Praxis verbindet Körper und Geist erfahrungsnah und stärkt die Fähigkeit, auf Stress und Reize bewusst und mit Mitgefühl zu reagieren. - [Magga](https://buddhastiftung.org/glossary/magga/): Magga (Pali) bedeutet Pfad, in Bezug auf den Buddhismus Achtgliedriger Pfad oder Achtfacher Pfad. - [Nirodha](https://buddhastiftung.org/glossary/nirodha/): Nirodha (Pali/Sanskrit: nirodha) bezeichnet im Kern die Aufhebung bzw. das Erlöschen von dukkha (Leiden, Stress, Unzulänglichkeit) durch das Beenden seiner Ursachen, vor allem von taṇhā (Durst, gierendes Begehren) und anschließendem Anhaften (upādāna) . Als dritte der Vier Edlen Wahrheiten ist nirodha eine praxisnahe Aussage: Wenn bedingende Muster erkannt und unterbrochen werden, endet entsprechendes Leiden; es handelt sich um eine erfahrbare, diesseitige Befreiung, nicht um eine metaphysische Auslöschung einer Seele. - [Pahana](https://buddhastiftung.org/glossary/pahana/): Pahāna (Pali; Sanskrit: prahāṇa) bedeutet „Aufgeben/Überwinden“ und bezeichnet im Buddhismus das bewusste Beenden unheilsamer Zustände sowie das Austrocknen ihrer Bedingungen im eigenen Erleben. Es ist eine praktische Kernfähigkeit: reaktive Neigungen erkennen, unterbrechen und durch hilfreiche Alternativen ersetzen. Pahāna gehört zum Handwerkszeug rechter Anstrengung und verbindet Achtsamkeit, Einsicht und ethisches Handeln zu einer überprüfbaren Methode, Leid zu verringern und Fürsorge zu stärken. - [Parinna](https://buddhastiftung.org/glossary/parinna/): Pariññā (Pali; Sanskrit: parijñā) bedeutet „vollständiges Verstehen“ und bezeichnet die praktische Einsicht, ein Phänomen so zu durchdringen, dass seine Entstehung, Funktion und Beendigung klar werden. Im Kontext der Vier Edlen Wahrheiten heißt das: dukkha (Unzulänglichkeit/Leid) ist „vollständig zu verstehen“ – nicht theoretisch, sondern erfahrungsnah im eigenen Erleben. Pariññā führt zu De‑Identifikation, klärt Handlungsmöglichkeiten und stärkt eine Ethik, die Leid reduziert und Fürsorge vertieft. - [Reaktivität](https://buddhastiftung.org/glossary/reaktivitat/): Reaktivität bezeichnet im buddhistischen Sinn automatisierte, gewohnheitsmäßige Antworten auf den Gefühlston (angenehm, unangenehm, neutral), die schnell in Verlangen, Ablehnung oder Wegdriften kippen und dadurch Leid und Verstrickung verstärken. Sie ist kein persönlicher Fehler, sondern ein erlerntes, bedingtes Muster. Praxis zielt darauf, Reaktivität zu bemerken, zu unterbrechen und in hilfreiche, kontextangemessene Antworten zu verwandeln, die Klarheit, Fürsorge und Verantwortung stärken. - [Appamada](https://buddhastiftung.org/glossary/appamada/): Appamāda (Pali; Sanskrit: apramāda) bedeutet wachsame Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und Nicht‑Nachlässigkeit: die geübte Bereitschaft, heilsame Bedingungen verlässlich zu fördern und unheilsame früh zu erkennen und zu lassen. In einem säkular‑buddhistischen Sinn ist Appamāda eine trainierbare, überprüfbare Haltung, die Achtsamkeit, Energie und ethische Verantwortung bündelt, um Leid konkret zu verringern – im eigenen Erleben, in Beziehungen und in den Systemen, an denen Menschen mitwirken. - [Tanha](https://buddhastiftung.org/glossary/tanha/): Hinweis zur Schreibweise: Mit Thana ist sehr wahrscheinlich Taṇhā gemeint, der buddhistische Begriff für Durst/Begehren; nicht zu verwechseln mit dem seltenen Pali‑Wort thana/thāna in anderen Bedeutungen.Taṇhā bezeichnet den reaktiven „Durst“ nach Sinneslust, nach Sein und nach Nicht‑Sein, der in der zweiten der Vier Aufgaben/Wahrheiten als Schlüsselbedingung für Leid benannt wird und in Abhängigkeiten (paṭicca‑samuppāda) ganze Stress‑Schleifen antreibt.Säkular verstanden ist Taṇhā kein moralischer Makel, sondern ein veränderbares Muster aus Impuls, Bewertung und Gewohnheit, das durch Achtsamkeit, Sammlung, Einsicht und kluge Rahmenbedingungen reguliert werden kann. - [Anenja](https://buddhastiftung.org/glossary/anenja/): Anenja (Unerschütterlichkeit) bezieht sich im Buddhismus auf einen Zustand geistiger Stabilität, der frei von Verlangen, Abneigung und Verwirrung ist.  - [Arahant](https://buddhastiftung.org/glossary/arahant/): Arahant (Pali; Sanskrit: Arhat) bezeichnet in der buddhistischen Tradition einen „Würdigen“ . Aus säkular-buddhistischer Sicht beschreibt der Begriff kein übernatürliches Ideal, sondern einen erfahrungsnahen Reifegrad: weitgehende Freiheit von reaktiven Mustern, verlässliche Ethik, Klarheit des Blicks und mitfühlende Handlungsfähigkeit. Entscheidend ist nicht Status, sondern Praxis: das stabile Verkörpern einer Lebensweise, die Leid spürbar verringert – individuell, zwischenmenschlich und gesellschaftlich. - [Ajahn](https://buddhastiftung.org/glossary/ajahn/): Ajahn ist ein thailändischer Ehrentitel für „Lehrer“ im säkular-buddhistischen Sinne eine soziale Rolle: jemand, der Lehre vermittelt, Praxis anleitet und ethische Orientierung verkörpert. Der Titel bezeichnet weniger Rang als Verantwortung: pädagogische Klarheit, gelebte Integrität und Fürsorge in der Gemeinschaft. In vielen Theravāda-Kontexten wird er für erfahrene Mönche und Nonnen verwendet; entscheidend ist jedoch die Funktion, nicht der Status, und die Rechenschaft gegenüber Lernenden und Gemeinschaft. - [Arhat](https://buddhastiftung.org/glossary/arhat/): Arhat, siehe Arahant (Pali) - [Selbst](https://buddhastiftung.org/glossary/selbst/): Selbst bezeichnet im buddhistischen Kontext die Idee eines dauerhaften, unabhängigen Wesenskerns, die in den frühen Lehren systematisch geprüft und verworfen wird, weil in den veränderlichen Aggregaten kein unveränderliches Ich auffindbar ist (Lehre von anattā/anātman als eines der drei Daseinsmerkmale). In säkular-buddhistischer Sicht ist „Selbst“ ein nützliches Alltagskonstrukt für Orientierung und Verantwortung, aber kein metaphysisches Substrat; das Festhalten daran erzeugt Leid, während das Durchschauen situativer Konstruktion Handlungsfreiheit und Fürsorge erweitert. - [Ego](https://buddhastiftung.org/glossary/ego/): „Ego“ bezeichnet im buddhistischen Kontext die gewohnten Ich‑Zuschreibungen und Selbstbilder, die Erleben, Bewertung und Verhalten verengen, etwa als „Ich bin“-Gefühl (asmimāna), als Identitätsansichten (sakkāyadiṭṭhi) oder als vergleichende Eitelkeit (māna). Praxisnah ist damit die Aufgabe gemeint, diese Muster als Nicht‑Selbst (anattā) in den fünf Aggregaten zu durchschauen, wodurch Greifen und Abwehr abnehmen und Leid (dukkha) spürbar sinkt. - [Karuna](https://buddhastiftung.org/glossary/karuna/): Karuna (Pali: karuṇā; Sanskrit: karuṇa) bezeichnet im Buddhismus eine aktive, trainierbare Haltung des Mitgefühls, die das Leid anderer klar wahrnimmt und den entschiedenen Impuls enthält, es zu lindern, ohne in Mitleid, Erschöpfung oder Überforderung zu kippen. Sie gehört zu den vier Brahmavihāras und wirkt im Zusammenspiel mit Weisheit und Gleichmut als ethische, diesseitig überprüfbare Kompetenz, die Beziehungen heilt, Kooperation fördert und reaktives Verhalten in fürsorgliches Handeln verwandelt. - [Nicht-Ich](https://buddhastiftung.org/glossary/nicht-ich/): Nicht-Ich, siehe Nicht-Selbst - [Anatta](https://buddhastiftung.org/glossary/anatta/): Anatta siehe Nicht-Selbst - [Sutta](https://buddhastiftung.org/glossary/sutta/): Sutta bezeichnet in der buddhistischen Tradition eine Lehrrede, also eine mündlich überlieferte und später verschriftlichte Darlegung der Praxis, Ethik und Einsicht, die dem historischen Buddha oder nahen Schüler:innen zugeschrieben wird. In säkularer Sicht sind Suttas keine unfehlbaren Orakel, sondern praxisnahe Diskurse: komprimierte Orientierungshilfen, die im eigenen Erleben geprüft und in zeitgemäße, ethisch verantwortliche Lebenspraxis übersetzt werden. - [Sutra](https://buddhastiftung.org/glossary/sutra/): Siehe Sutta. - [Tipitaka](https://buddhastiftung.org/glossary/tipitaka/): Tipiṭaka bezeichnet den „Dreikorb“ des buddhistischen Kanons in der Pali‑Tradition: Vinaya‑Piṭaka (Ordensregeln), Sutta‑Piṭaka (Lehrreden) und Abhidhamma‑Piṭaka (systematische Analysen). In einer säkular‑buddhistischen Sicht ist das Tipiṭaka kein unfehlbarer Kodex, sondern ein historisch gewachsenes Praxisarchiv, das erfahrungsnahe Leitlinien für Ethik, Aufmerksamkeits‑ und Einsichtsübungen bereitstellt und kritisch‑pragmatisch auf Leidreduktion, Kooperation und Verantwortung hin gelesen wird. - [Tripitaka](https://buddhastiftung.org/glossary/tripitaka/): Tripitaka (sanskrit) siehe Tipitika. - [Vesakh](https://buddhastiftung.org/glossary/vesakh/): Vesakh (auch Vesak, Wesak, Visakha Puja) ist der wichtigste buddhistische Feiertag, an dem traditionell drei Schlüsselmomente des Lebens des Buddha erinnert werden: Geburt, Erwachen (Erleuchtung) und endgültiges Verlöschen (Parinirvāṇa), meist am Vollmondtag des Monats Vesākha nach dem indischen Lunisolarkalender gefeiert . In säkularem Verständnis ist es ein ethisch‑kultureller Gedenk‑ und Praxistag für Güte, Achtsamkeit und Gemeinschaft. - [Mittlerer Weg](https://buddhastiftung.org/glossary/mittlerer-weg/): Übliche Übersetzungen: Mittlerer Weg, Mittlerer Pfad - [Vipassana](https://buddhastiftung.org/glossary/vipassana/): Vipassanā (Pāli) bzw. vipaśyanā (Sanskrit) bezeichnet eine Einsichts‑Praxis, die Erfahrene darin schult, Erleben klar, gegenwärtig und ohne Gewohnheitsfilter zu sehen . Sie richtet die Aufmerksamkeit systematisch auf Vergänglichkeit , Unbefriedigtsein und Nicht‑Selbst , um reaktive Muster zu durchschauen und Leid zu verringern. In säkularem Verständnis ist Vipassanā eine erfahrungsbasierte Trainingsform für Achtsamkeit, Ethik und kluge Handlung im Alltag. - [Vedana](https://buddhastiftung.org/glossary/vedana/): Vedanā ist die Grundfärbung jeder Erfahrung – angenehm, unangenehm oder neutral – die sich beim Kontakt zwischen Sinnesorganen und ihren Objekten zeigt. Sie ist kein komplexes Gefühl wie Angst oder Freude, sondern der rohe hedonische Ton, der Emotionen und Handlungen antreibt. Im Pfad der Übung dient das Erkennen von Vedanā dazu, automatische Reaktivität zu unterbrechen und Leiden zu verringern. - [Gotama](https://buddhastiftung.org/glossary/gotama/): Siddhattha Gotama (Pali: Siddhartha Gautama) war ein spiritueller Lehrer des 5. oder 4. Jahrhunderts v. Chr., der als der historische Buddha gilt. Durch seine meditative und reflektive Praxis erkannte er die Zusammenhänge des menschlichen Leidens (Dukkha) und lehrte Wege und Möglichkeiten dieses zu mindern oder gar zu beenden, wie die Vier Edlen Wahrheiten. Gotama wird auch mit dem Titel "der Erwachte" (Buddha) bezeichnet. Mehr unter Gotama. - [Gautama](https://buddhastiftung.org/glossary/gautama/): Gautama Gautama bezeichnet Siddhārtha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), den historischen Buddha und Begründer des Buddhismus, dessen Lehre auf dem Mittleren Weg, den Vier Edlen Wahrheiten und dem Edlen Achtfachen Pfad basiert. Der Name erscheint in Varianten wie Gotama (Pali) und als Ehrentitel Buddha oder Śākyamuni, der „Erwachte“ aus dem Śākya‑Geschlecht. Definition Gautama ist der Eigenname des historischen Buddha, Siddhārtha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), eines wandernden Lehrers im nordindischen Raum des 6.–4. Jahrhunderts v. Chr., der den Buddhismus begründete. Als „Buddha“ („der Erwachte“) lehrte er den Mittleren Weg zwischen Selbstverwöhnung und Selbstkasteiung, formulierte die Vier Edlen Wahrheiten und den Edlen Achtfachen Pfad, und legte damit eine praxisorientierte Ethik, Meditation und Einsicht dar. Übersetzung und Wortherkunft Pali: Gotama; Sanskrit: Gautama; Personenname mit Bezug auf das Śākya‑Geschlecht, oft zusammen mit dem Vornamen Siddhattha/Siddhārtha verwendet. Übliche Übersetzungen: Eigennamen werden nicht übersetzt; gebräuchliche Ehrentitel sind Buddha („der Erwachte“) und Śākyamuni („Weiser der Śākya“). Wortherkunft: Gautama/Gotama ist ein altindischer Personen- und Clannamenkomplex; Siddhārtha bedeutet „der sein Ziel erreicht hat“, während „Buddha“ kein Eigenname, sondern ein Titel ist. Synonyme/Bezeichnungen: „der historische Buddha“, Śākyamuni, der Erhabene; in Pali‑Texten häufig die Selbstbezeichnung Tathāgata. Beschreibung und Bedeutung Im Kontext des Pfades (dharma) steht Gautama als historischer Lehrer für eine erfahrungsnahe Praxis: Er verließ asketische Extreme, formulierte den Mittleren Weg und lehrte die Vier Edlen Wahrheiten und den Edlen Achtfachen Pfad als Orientierung für Leidverstehen, Übungsweg und Befreiung. Seine erste Lehrrede in Isipatana/Sarnath, das Dhammacakkappavattana‑Sutta, setzt „das Rad der Lehre in Bewegung“ und präsentiert Kernpunkte, die bis heute die Praxis von Ethik, Sammlung und Einsicht strukturieren. Der Ansatz verbindet praktische Übung mit einer offenen, prüfbaren Haltung: Die Lehre wurde über Jahrzehnte in unterschiedlichen sozialen Kontexten vermittelt und richtet sich an Menschen aller Schichten, was ihre alltagsbezogene Anwendbarkeit und Nicht‑Exklusivität unterstreicht. Biographische Schlüsseltexte wie die Edle Suche (MN 26) und der Bericht vom Parinibbāna (DN 16) rahmen Gautamas Weg von Suche und Erwachen bis zu seinen letzten Anweisungen an die Gemeinschaft. Säkularer Buddhismus Aus säkularer Sicht ist Gautama primär eine historische Quelle für einen erfahrungsorientierten Ethik‑ und Übungsweg, der ohne metaphysische Voraussetzungen auskommt und sich an überprüfbaren Einsichten, Kontextsensibilität und menschlicher Entfaltung orientiert. Im Mittelpunkt stehen praktisches Leidverstehen, der Mittlere Weg und der Achtfache Pfad als Kompetenzen für Aufmerksamkeit, Einsicht und verantwortliches Handeln in der Welt, nicht die Verehrung übernatürlicher Eigenschaften. Theravada und Mahayana Im Theravāda gilt Gautama als historischer Buddha und Vorbild für Befreiung durch Einsicht und Übung; im Mahāyāna erscheint er als Śākyamuni unter vielen Buddhas, während das Bodhisattva‑Ideal und die Pāramitās die Auslegung erweitern. Beide Traditionen verankern zentrale Lehrreden wie die erste Predigt und die Darstellungen seines Lebens, differieren aber in Kosmologie und Praxisrahmen, während die historische Gestalt Gautama als Ursprung der Lehre anerkannt bleibt. In westlichen Kontexten wird Gautamas Wirken häufig in den Rahmen von Philosophie und Ethik eingeordnet: als historischer Lehrer einer praktischen Lebenskunst in zeitlicher Nähe zur griechischen Klassik, der Ethik, Aufmerksamkeit und Einsicht systematisch verschränkt. Enzyklopädische Darstellungen betonen Religion und Philosophie gleichermaßen, wodurch Vergleiche mit Tugendethiken und einer praxisbezogenen Erkenntnistheorie naheliegen, ohne sich auf spezifische Metaphysik festzulegen. Bezug zur Praxis und zu ethischem Leben Im Alltag fungiert Gautama als Referenzfigur für den Mittleren Weg: maßvolle, kontextkluge Entscheidungen statt Extreme, geleitet von den Vier Wahrheiten und dem Achtfachen Pfad. Praktisch heißt das, ethische Intentionen zu klären, Achtsamkeit zu kultivieren und mit beobachtbaren Bedingungen zu arbeiten, um Leiden zu verringern und Handlungsfähigkeit zu stärken. Beispiele: Orientierung an rechter Rede und Handlung in Konflikten; pfadkonforme Entscheidungen im Beruf; kultivierte Achtsamkeit für Körper und Geist zur Stabilisierung von Aufmerksamkeit und Einsicht. Die erste Lehrrede dient hier als Vorlage: Verständnis von Leid, seinen Ursachen, seiner Beendigung und dem Weg schafft eine überprüfbare Landkarte für Veränderungen im eigenen Leben. Suttas zum Thema des Begriffs **MN 26 Pāsarāsisutta (Die Edle Suche) – https://suttacentral.net/mn26/de/mettiko** Zeigt Gautamas Entscheidung, extreme Askese zu verlassen, seine Suche, das Erwachen und die Begründung des Lehrwegs als mittlerer Pfad. **SN 56.11 Dhammacakkappavattanasutta – https://suttacentral.net/sn56.11/de/sabbamitta** Die erste Lehrrede in Isipatana/Sarnath führt die Vier Edlen Wahrheiten und den Mittleren Weg/Edlen Achtfachen Pfad ein. **DN 16 Mahāparinibbānasutta – https://suttacentral.net/dn16** Berichtet die letzten Lebenswochen, zentrale Anweisungen an die Gemeinschaft und den Tod des Buddha in Kusinārā. - [Pali](https://buddhastiftung.org/glossary/pali/): Pali ist eine mittelindoarische Sprache und die Hauptsprache des ältesten vollständig überlieferten buddhistischen Kanons (Tipiṭaka), besonders in der Tradition des Theravāda; sie bewahrt Lehrreden, Ordensregeln und Kommentare in einer zugänglichen, nah an den altindischen Umgangsdialekten orientierten Form. Aus säkular‑buddhistischer Sicht ist Pali vor allem ein praktisches Werkzeug: Es erlaubt, Schlüsselbegriffe wie dukkha , anicca oder anattā im Originalkontext zu prüfen und gründlich, erfahrungsnah anzuwenden. - [Achtfacher Pfad](https://buddhastiftung.org/glossary/achtfacher-pfad/): Der Achtfache Pfad ist der praktische Kern der buddhistischen Lehre: acht sich gegenseitig verstärkende Fähigkeiten bzw. Übungsfelder, die helfen, Leiden zu verstehen und konstruktiv zu verringern – individuell wie gesellschaftlich. Es handelt sich dabei nicht um einen linearen Stufenweg, sondern um Aspekte einer umfassenden Praxis, die sich parallel zueinander entwickeln und immer wieder unterschiedlich gewichten. - [Bhavana](https://buddhastiftung.org/glossary/bhavana/): Bhāvanā bezeichnet die bewusste Kultivierung und Entwicklung geistiger und emotionaler Qualitäten durch Übung in Aufmerksamkeit, Einsicht und Ethik, sodass hilfreiche Muster entstehen und unheilsame Muster abschwächen oder enden können. In einem säkularen Verständnis meint Bhāvanā die systematische Schulung des Erlebens, Sprechens und Handelns auf Basis von Erfahrung, Beobachtung und Rückmeldung, um Leid zu verringern und Handlungsfähigkeit, Klarheit und Mitgefühl im Alltag zu stärken. - [Dana](https://buddhastiftung.org/glossary/dana/): Dāna bezeichnet im Buddhismus die geübte Großzügigkeit: das bewusste Geben von Materiellem, Zeit, Aufmerksamkeit oder Wissen, ohne Gegenleistung zu erwarten, um Enge, Gier und Angst zu lockern und Verbundenheit zu stärken. In einer säkular-buddhistischen Perspektive ist Dāna eine trainierbare Praxis prosozialen Handelns, die nachweislich Beziehungen stabilisiert, Vertrauen fördert und Bedingungen für Kooperation, Fairness und Fürsorge schafft. So wird Ethik im Alltag konkret und wirksam. - [Dharma](https://buddhastiftung.org/glossary/dharma/): Dharma (Pali: Dhamma) bezeichnet im Buddhismus sowohl die Lehre des Buddha als auch die Beschaffenheit der Wirklichkeit, auf die diese Lehre verweist, und ist als eines der Drei Juwelen zentraler Bezugspunkt von Praxis und Orientierung. Je nach Kontext meint Dharma Lehre, Pfad, Methode der Übung, Wahrheit und auch einzelne Phänomene (dharmas) als Bestandteile der Erfahrung. - [Dukkha](https://buddhastiftung.org/glossary/dukkha/): Dukkha bezeichnet im Buddhismus die grundlegende Unzufriedenheit und das Leiden, das Erfahrungen durch Vergänglichkeit, Anhaftung und Widerstand durchzieht, von feinen Reibungen bis zu tiefem Schmerz. In einer säkular‑buddhistischen Sicht ist Dukkha eine beobachtbare Dynamik bedingter Prozesse, die durch Übung, Einsicht und ethisches Handeln veränderbar ist. - [Grundlagen der Achtsamkeit](https://buddhastiftung.org/glossary/grundlagen-der-achtsamkeit/): Pali: satipaṭṭhāna; Sanskrit: smṛtyupasthāna (wörtlich „Aufstellung/Präsenz der Achtsamkeit“).Übliche Übersetzungen: Grundlagen der Achtsamkeit, Verankerungen der Achtsamkeit.Wortherkunft: sati (Achtsamkeit, Erinnern) + paṭṭhāna (Grundlage) oder upaṭṭhāna (Präsenz, Beistehen); beide Lesarten sind in der Forschung belegt.Synonyme/Verwandtes: vier Achtsamkeitsgrundlagen; die vier Betrachtungen: kāyānupassanā (Körper), vedanānupassanā (Gefühle), cittānupassanā (Geist), dhammānupassanā (Geistesobjekte). - [Satipatthana](https://buddhastiftung.org/glossary/satipatthana/): Siehe Grundlagen der Achtsamkeit - [Fünf Hindernisse](https://buddhastiftung.org/glossary/funf-hindernisse/): Die fünf Hindernisse (Pali: pañca nīvaraṇāni) sind wiederkehrende mentale Zustände, die Klarheit, Sammlung und Einsicht im Alltag wie in der Meditation behindern: sinnliches Begehren (kāmacchanda), Widerwillen/Aversion (byāpāda), Trägheit und Mattheit (thīna‑middha), Ruhelosigkeit und Sorge (uddhacca‑kukkucca) sowie skeptischer Zweifel (vicikicchā). ## - [Säkularer Buddhismus – Der offene Online – Kurs](https://buddhastiftung.org/?p=995): Der Online – Kurs Säkularer Buddhismus bietet einen fundierten Überblick über den universellen Buddhismus aus der Perspektive unserer Zeit. ## - [Kursinformation](https://buddhastiftung.org/?p=1010): Hier erfährst du - [ANMELDEN / REGISTRIEREN – LOSLEGEN (OFFENER Kurs)](https://buddhastiftung.org/?p=998): Der Kurs findet zu bestimmten Zeiten über 7-8 Wochen moderiert statt, d.h. mit wöchentlichem Online-Treffen, Diskussion etc.Die Termine dazu finden sich immer im Veranstaltungskalender. Ausserhalb dieser Termine ist der OFFENE Kurs zum Selbststudium ohne zeitliche Vorgaben verfügbar. - [Quellen](https://buddhastiftung.org/?p=1000): Glossar | Buddha-Stiftung - [Kursmaterial](https://buddhastiftung.org/?p=1002): Stephen Batchelors Buch „Jenseits des Buddhismus - Eine säkulare Vision des Dharma“ und Winton Higgins‘ Buch „Säkularer Buddhismus – Ein Arbeitsbuch“ sind die wichtigsten Quellen für diesen Kurs. - [Übersicht der Kurslektionen und Tipps zum Lernen](https://buddhastiftung.org/?p=1004): Dieser Online-Kurs stützt sich auf Stephen Batchelors Buch „Jenseits des Buddhismus. Eine säkulare Vision des Dharma“ (JB - Textverweise werden mit JB gekennzeichnet), und einer Dharma-Talk-Reihe zu Stephens Buch von Winton Higgins, die unter dem Titel „Säkularer Buddhismus – Arbeitsbuch“ (SBA - Textverweise werden mit SBA gekennzeichnet) als Buch veröffentlicht wurde. - [Was lernst du in diesem Kurs?](https://buddhastiftung.org/?p=1006): Der siebenwöchige Online-Kurs Säkularer Buddhismus bietet einen fundierten Überblick des Buddhismus aus einer säkularen Weltsicht. In diesem Online-Kurs der Buddha-Stiftung kannst Du Dich mit den Kernelementen des Säkularen Buddhismus vertraut machen sowie dessen Ideen und Praxis kennenlernen. - [Die Autoren und Organisatoren des Kurses](https://buddhastiftung.org/?p=1008): Sie ist in der Buddha-Stiftung der Kopf hinter den Lerninhalten und Übersetzungen. Sie diesen Kurs inhaltlich konzipiert und übersetzt und die angeleiteten Meditationen aufgenommen. Sonst ist sie vor allem mit unserem Hilfsprojekt BuddhiRefuge beschäftigt.Fragen, Wünsche und Anregungen zum Online-Kurs der Buddha-Stiftung kannst Du uns gerne per E-Mail übermitteln: saskia@buddhastiftung.org - [Einführung in die Atemmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=1024): Die Schulung in meditativer Sammlung stellt eine der Säulen der buddhistischen Praxis dar. Dieser Kurs kann keine umfassendere Einführung in die Meditation bieten. Wir möchten diejenigen unter Euch, die noch keine Meditationserfahrung haben, dennoch dazu ermutigen, eine Meditationspraxis aufzubauen und diejenigen, die bereits meditieren dazu, ihre Praxis zu vertiefen. - [Lektion 1 – Einführung in den säkularen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1011): Ein kurzer geschichtlicher Überblick, wie der Säkulare Buddhismus im Westen entstand, die Kernelemente und -konzepte des säkularen Buddhismus und was nicht Teil einer säkularen buddhistischen Sichtweise ist. - [Nichts kritiklos übernehmen, Autorität hinterfragen](https://buddhastiftung.org/?p=1022): Der säkulare Buddhismus ist weder eine buddhistische "Schule" mit festgefügten Lehrmeinungen, noch gibt es Lehrer, die von sich behaupten, den wahren Weg zu kennen. Säkularer Buddhismus ist eine offene Bewegung von Menschen, die Buddhas Lehre in unterschiedlicher Weise praktizieren. Die Praktizierenden organisieren sich selbst in Netzwerken, in Deutschland im Säkularen Buddhistischen Netzwerk (SBN). - [Einführung in den säkularen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1012): In Lektion 1 geben wir Dir einen kurzen Überblick darüber, wie der säkulare Buddhismus historisch entstanden ist, wie der Säkulare Buddhismus aus dem traditionellen Buddhismus hervorgegangen ist. Unser Hauptaugenmerk liegt hierbei darauf, dass sich, als die Lehren des historischen Buddhas, eines Mannes namens Gotama, unterschiedlichen Kulturen begegneten, die Zielsetzungen, Vorstellungen und Praktiken von Menschen, die sich als Buddhisten bezeichnen, enorm verändert haben. Der Säkulare Buddhismus ist nur eine der jüngsten Entwicklungen in einer langen Reihe von Veränderungen und Anpassungen von Gotamas ursprünglichen Lehren. - [Zusammenfassung Lektion 1 – Säkularer Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1014): In Lektion 1 haben wir gesehen, wie der Säkulare Buddhismus hauptsächlich aus bestimmten „modernisierenden“ Strömungen innerhalb Theravada-Buddhismus entstanden ist, insbesondere aus der Vipassana-Bewegung. Der Säkulare Buddhismus kann als eine noch grundlegendere Infragestellung der Sichtweisen und Praktiken verschiedener traditioneller Formen des asiatischen Buddhismus im Interesse einer tieferen Verwurzelung des Dharma in der westlichen Kultur gesehen werden. - [Fragen zu Lektion 1 für die Teilnehmerrunde](https://buddhastiftung.org/?p=1016): Bitte beschäftigt Euch vorab mit folgenden Fragen: - [Die Geschichte des säkularen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1018): Das Aufkommen des Säkularen Buddhismus im Westen ist Teil einer umfassenderen Säkularisierung aller Lebensbereiche, die sich bereits vor der Renaissance entwickelt hat. Historisch gesehen stellt die Säkularisierung eine jahrhundertelange gesellschaftliche Entwicklung dar, nicht den Sieg der Wissenschaft über die Religion. Der heutige Säkularismus ist gekennzeichnet durch einen kulturellen Niedergang absoluter Wahrheitsansprüche, insbesondere solcher, die übernatürliche Phänomene oder Wesen betreffen. - [Was der säkulare Buddhismus nicht ist](https://buddhastiftung.org/?p=1020): Während alle säkularen Buddhisten eine skeptische Sicht auf übernatürliche Wesenheiten (z.B. Devas) und Prozesse (z.B. Wiedergeburt) teilen, die für den traditionellen Buddhismus von zentraler Bedeutung sind, gibt es unter den säkularen Buddhisten ein breites Spektrum von Ansichten über Glauben, Sichtweisen und Praktiken. Es gibt zwar keine säkulare buddhistische „Orthodoxie“, aber alle säkularen Buddhisten können den folgenden Grundauffassungen folgen: - [Zusammenfassung Lektion 2: Drei Daseinsmerkmale](https://buddhastiftung.org/?p=1039): In Lektion 2 hast Du mit den Drei Daseinsmerkmalen das Fundament buddhistischer Philosophie und Psychologie kennengelernt. - [Nicht-Selbst und Leerheit (Anatta)](https://buddhastiftung.org/?p=1037): Im Anattalakkhaṇasutta des Palikanon wird „...Mönche, Form ist ohne Selbst. Denn wenn Form das Selbst wäre, würde sie nicht zu Beschwerden führen. Und man könnte die Form veranlassen: ‚Meine Form sei so! Meine Form sei nicht so!‘ Weil aber Form ohne Selbst ist, führt sie zu Beschwerden. Und man kann die Form nicht veranlassen: ‚Meine Form sei so! Meine Form sei nicht so!‘Gefühl ist ohne Selbst …Wahrnehmung ist ohne Selbst …Geistesformationen sind ohne Selbst …Bewusstsein ist ohne Selbst. Denn wenn Bewusstsein das Selbst wäre, würde es nicht zu Beschwerden führen. Und man könnte das Bewusstsein veranlassen: ‚Mein Bewusstsein sei so! Mein Bewusstsein sei nicht so!‘ Weil aber Bewusstsein ohne Selbst ist, führt es zu Beschwerden. Und man kann das Bewusstsein nicht veranlassen: ‚Mein Bewusstsein sei so! Mein Bewusstsein sei nicht so!‘.." - [Unzufriedenheit, Stress und Leidhaftigkeit (Dukkha)](https://buddhastiftung.org/?p=1035): Im Palikanon, der ältesten Sammlung frühbuddhistischer Texte, wird dukkha wie folgt beschrieben, wobei die deutsche Übersetzung „Leiden“ den Pali-Begriff „dukkha“ nur unzureichend wiedergibt: "...Alter ist Leiden; Krankheit ist Leiden; Tod ist Leiden; mit Ungeliebtem verbunden sein ist Leiden; von Geliebtem getrennt sein ist Leiden; nicht bekommen, was man wünscht, ist Leiden...". - [Vergänglichkeit (Anicca)](https://buddhastiftung.org/?p=1033): Im Buddhismus wird die Existenzweise aller Phänomene nicht als statisch, sondern eher als sich ständig wandelnder, verändernder Strom von Ereignissen gesehen. In diesem Strom treten die Phänomene in Abhängigkeit von und ständiger Interaktion mit anderen Phänomenen in Erscheinung – sie entstehen, verändern sich und vergehen. Kein einziges Phänomen existiert aus sich heraus, unabhängig oder beständig, alle Phänomene sind abhängig von oft komplexen Ursachen, Bedingungen und haben ihrerseits vielfältige Wirkungen. - [Einführung Drei Daseinsmerkmale](https://buddhastiftung.org/?p=1031): In allen buddhistischen Traditionen und Strömungen bildet die Lehre von den Drei Daseinsmerkmalen eine wichtige Basis. - [Fragen zu Lektion 2 für die Teilnehmerrunde](https://buddhastiftung.org/?p=1029): Bitte beschäftigt Euch mit folgenden Fragen: - [Lektion 2 – Die Drei Daseinsmerkmale – die Grundlage des Buddha-Dharma](https://buddhastiftung.org/?p=1028): Diese Lektion erläutert die in allen buddhistischen Strömungen grundlegende Lehre von anicca (Unbeständigkeit, Veränderung, Wachstum und Verfall, Prozess), dukkha ("Leiden", Unzufriedenheit, unerfüllbares Verlangen), anatta (Nichtvorhandensein eines daurehaften und unveränderlichen Selbst, eines festen Wesenskerns oder einer "Seele"). Vertiefung: Kapitel 7 von JB, Unterrichtseinheit 9 von SBA - [Geführte Meditation – Atemmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=1026): Wir möchten Dich dazu einladen und ermutigen, Dich begleitend zur Beschäftigung mit dieser Lektion nach Deinem eigenen Rhythmus, falls möglich täglich, etwas Zeit für Meditation zu nehmen, um Deinen Geist zu schulen, zur Ruhe zu bringen, zu beobachten und so Raum für Kontemplation und Reflexion abseits der Hektik und eingefahrenen Pfade des Alltags zu schaffen. - [Lektion 3 – Die vierfache Aufgabe](https://buddhastiftung.org/?p=1041): Der traditionelle Begriff „Die Vier Edlen Wahrheiten“ wird im Säkularen Buddhismus in Form der Vier oder Vierfachen Aufgaben interpretiert, auch in Bezug auf den Inhalt der einzelnen Aufgaben. Diese Neuinterpretation fusst auf der Sichtweise von „Platz“ und „Grund“ als Fundament für die “Vierfache Aufgabe”. - [Geführte Meditation – Achtsamkeit auf den Körper (“Bodyscan”)](https://buddhastiftung.org/?p=1042): Begleitend zur Beschäftigung mit dieser Lektion möchten wir Dich dazu ermuntern, nach Deinem eigenen Rhythmus, möglichst täglich etwas Zeit für einen Bodyscan einzuplanen. Diese direkte verkörperte Erfahrung, dieses Einfühlen in den Körper und möglicherweise ein vorsichtiges Wahrnehmen der Drei Daseinsmerkmale ist ein ebenso wichtiger und wertvoller Zugangsweg wie Studieren, Nachdenken oder unsere Vorstellungskraft. - [Fragen zu Lektion 3 für die Teilnehmerrunde](https://buddhastiftung.org/?p=1044): Bitte beschäftigt Euch mit folgenden Fragen: - [Zusammenfassung Lektion 3 – Vierfache Aufgabe](https://buddhastiftung.org/?p=1046): In Lektion 3, der Vierfachen Aufgabe, hast Du gesehen, wie Stephen Batchelor die Vier Edlen Wahrheiten des Buddhismus als Vierfache Aufgabe zur Förderung des menschlichen Gedeihens neu interpretiert hat. - [Die Suche nach Nirvana am falschen Ort](https://buddhastiftung.org/?p=1048): In Jenseits des Buddhismus wechselt Stephen Kapitel, die sich auf Kernthemen und -konzepte konzentrieren, mit Kapiteln ab, die zeigen, wie die Geschichten einiger der interessantesten Charaktere des Pali-Kanons mit den Kernthemen des Buches zusammenhängen. Das Kapitel Sunakhatta: der Verräter handelt von einer Person, die von Gotama enttäuscht wurde, aus den Reihen seiner Mendikantenanhänger austrat und ihn denunziert hat. Sunakhatta glaubte, dass Gotama „trügerische Waren“ anbot. Winton erklärt, warum: - [“Platz” und “Grund”: Die Basis der vierfachen Aufgabe](https://buddhastiftung.org/?p=1050): Welche Art von Transformation ist in unseren Köpfen und Herzen erforderlich, um die Vierfache Aufgabe erfüllen zu können? Welche Veränderung der Perspektive und unserer Art, in der Welt zu sein, ist notwendig? In Jenseits des Buddhismus findet Stephen die entscheidende dharmische Einsicht in einer Lehre über die „edle Suche“ in Saṃyutta Nikāya 6.1 des Pali-Kanons, der die Lehren Gotamas enthält. Hier ist Stephens Übersetzung einer entscheidenden Passage des Suttas: - [Vergleich der vier Aufgaben mit den vier edlen Wahrheiten](https://buddhastiftung.org/?p=1052): Die vier edlen WahrheitenDie Vierfache AufgabeGlaubensvorstellungen über die Realität (Wahrheit)Praktische Empfehlungen zur Lebensführung = ELSADie Wahrheit vom Leiden - Das Leben beinhaltet unweigerlich verschiedene Dimensionen von Dukkha oder Unzulänglichkeit, einschließlich akuter Nöte, die wir als Leiden erfahren.Erfasse/Nehme das Leben und die menschliche Existenzweise in seiner Gesamtheit an: sowohl die Freuden des Lebens als auch die unbefriedigenden und schwierigen Erfahrungen, die wir machen.Die Wahrheit von der Ursache des Leidens - Wir leiden, weil wir uns nach Vergnügen und guten Erfahrungen sehnen, die auf einer grundlegenden Unkenntnis der wahren Natur der Wirklichkeit und unserer selbst beruhen.Loslassen unserer natürlichen, reaktiven Reaktionen auf Erfahrungen des Lebens. Wir tun dies, indem wir unsere Neigung erkennen, gewohnheitsmäßig zu reagieren, und dann Abstand dazu gewinnen, damit wir diesen gewohnheitsmäßigen Reaktionen nicht mehr ausgeliefert sind.Die Wahrheit von der Beendigung des Leidens - Das Leiden wird erst dann vollständig aufhören, wenn wir jegliches Verlangen aufgebenSieh das Aufhören der Reaktivität. Wir tun dies, indem wir völlig präsent sind und uns der Momente bewusstwerden, in denen wir frei sind, um in einer Weise zu denken, zu sprechen und zu handeln, die nicht von Reaktivität bestimmt istDie Wahrheit vom Edlen Achtfachen Pfad - Der Achtfache Pfad ist der Weg zur Beendigung des Leidens. Durch Kultivierung von Weisheit, Ethik und Meditation können wir ein Leben schaffen, das uns zum vollständigen und endgültigen Ende des Leidens, d.h. zum Nirvana, führt. Agiere/Handele! Kultiviere einen Weg oder eine Lebensweise, die Einsichten, Tugenden und meditative Praktiken integriert, um die Reaktivität zu verringern und das eigene Gedeihen und das aller anderen Wesen zu fördern. - [Die vierfache Aufgabe](https://buddhastiftung.org/?p=1054): Ausgehend von seiner Analyse der Pali-Texte und der Interpretationslinie, die der in England geborene buddhistische Mönch Ñāṇavīra Thera in den 1960er Jahren entwickelt hat, hat Stephen Batchelor die Vier Edlen Wahrheiten als eine Vierfache Aufgabe neu interpretiert. - [Die vier edlen Wahrheiten des traditionellen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1056): In der Dhammacakkappavattana Sutta (Samyutta Nikaya 56.11) (die Lehrrede vom Ingangsetzen des Rads der Lehre) erläuterte Gotama das, was traditionell als Die Vier Edlen Wahrheiten beschrieben wird, sein Verständnis davon, warum Menschen Dukkha erfahren und wie wir das Leiden beenden können. - [Einführung in die vierfache Aufgabe](https://buddhastiftung.org/?p=1058): Gotamas Hauptziel in seinem Lehren war es, ein Verständnis für die Ursachen von Dukkha zu vermitteln und einen Weg anzubieten, Dukkha zu beendenIm traditionellen Buddhismus drücken die Vier Edlen Wahrheiten dieses Verständnis aus und stellen daher in den meisten traditionellen Linien und Schulen das Kernstück dar. - [Lektion 4 – Der Achtfache Pfad](https://buddhastiftung.org/?p=1060): Das traditionelle Verständnis des Achtgliedrigen (achtfachen) Pfades und die säkulare buddhistische Sichtweise des Pfades, wobei letztere den gemeinschaftlichen Aspekt der Zielrichtung des Pfads einschließt. - [Fragen zu Lektion 4 für die Teilnehmerrunde](https://buddhastiftung.org/?p=1061): Bitte beschäftigt Euch mit folgenden Fragen: - [Zusammenfassung Lektion 4: Achtfacher Pfad](https://buddhastiftung.org/?p=1063): In Lektion 4 Achtfacher Pfad habt Ihr gelernt, dass aus einer säkular-buddhistischen Perspektive das Hauptanliegen des achtgliedrigen Pfades nicht die vollständige und endgültige Befreiung von Dukkha ist, sondern dass es darum geht, so geschickt wie möglich als angemessene Reaktion auf all die Höhen und Tiefen unserer menschlichen Erfahrung in dieser Welt zu leben. - [Eine säkulare Neuinterpretation des achtfachen Pfades von Stephen Batchelor](https://buddhastiftung.org/?p=1065): In der Bhavana Sutta (Anguttara Nikaya 7:71) verglich der historische Buddha, Gotama, die acht Glieder des Pfades mit acht befruchteten Eiern, die die Glucke mit ihren Füßen immer wieder dreht, wendet und neu anordnet, um sicherzustellen, dass alle Eier gleichermaßen warmgehalten werden. Stephen betont, dass es keine immanente Anordnung der acht Eier gibt und somit die Reihenfolge, in der die Glieder des Achtgliedrigen Pfads traditionell dargestellt werden, nur eine von vielen möglichen ist. - [Gemeinschaft und der achtfache Pfad](https://buddhastiftung.org/?p=1067): Wie wir gesehen haben, besteht nach traditioneller buddhistischer Auffassung das Ziel des Achtgliedrigen Pfads in der vollständigen Befreiung des Einzelnen von Dukkha durch die Kultivierung aller acht Aspekte. Andererseits betont Stephen Batchelor „... führt das Beschreiten des Achtfachen Pfades hier zum Auftauchen einer Stadt: eines gemeinschaftlichen städtischen Lebens in dieser Welt.“ (JB S. 137) - [Der achtgliedrige (achtfache) Pfad im säkularen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1069): In Übereinstimmung mit den Kernvorstellungen des säkularen Buddhismus bietet Stephen Batchelor eine besondere Perspektive auf den Achtgliedrigen Pfad, den vierten Aspekt der Vierfachen Aufgabe. - [Achtfacher Pfad im traditionellen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1071): In den Vier Edlen Wahrheiten findet sich die Wegbeschreibung zum Ende des Leidens: der Edle Achtfache Pfad. Die acht Aspekte des Pfades gliedern sich in drei wesentliche Bereiche buddhistischer Praxis: ethisches Verhalten, Geistesschulung und Weisheit. - [Geführte Meditation – Gehmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=1073): Begleitend zu dieser Lektion möchten wir Dich ermuntern, nach Möglichkeit täglich ein wenig Zeit zur Gehmeditation zu nutzen. Gehmeditation fügt sich symbolisch gut in das Bild des Pfads ein, bei dem der Weg das Ziel ist. - [Einführung achtfacher Pfad](https://buddhastiftung.org/?p=1075): Sowohl für traditionelle als auch für säkulare Buddhisten ist das Verständnis von dukkha - dessen Ursache und Linderung - grundlegend mit einem Pfad verbunden, der unsere Art zu denken, zu handeln und unsere Geistesschulung durch Meditation verändert. Dieser Pfad umfasst acht Elemente zur Kultivierung von ethischem Handeln, meditativer Praxis und Weisheit: Der Edle Achtfache Pfad. - [Lektion 5 – Dharma und Wahrheit](https://buddhastiftung.org/?p=1091): Die Lehren und Erkenntnisse des Buddha (Dharma) als Wahrheiten im traditionellen Buddhismus gegenüber der Vorstellung von Buddhas Lehren als existentielle Einsichten und pragmatische Richtlinien für ein gedeihliches Leben; die zentrale Bedeutung von Zweifel und Unsicherheit im säkularen Buddhismus. - [Geführte Meditation – Was ist das?](https://buddhastiftung.org/?p=1077): Als Meditationsobjekt begleitend zu dieser Lektion soll die Frage: „Was ist das?“ dienen, um Dich in einen offenen, forschenden Geisteszustand zu versetzen und so Raum für Kontemplation und Reflexion abseits der Hektik und eingefahrenen Pfade des Alltags zu schaffen. Diese Frage ist eine Übung aus dem koreanischen Son (Zen). Du solltest nicht über eine Antwort nachdenken oder auf eine bestimmte Antwort warten, einfach in Dich hineinhorchen, was an Resonanz erzeugt wird. - [Fragen zu Lektion 5 für die Teilnehmerrunde](https://buddhastiftung.org/?p=1079): Bitte beschäftigt Euch mit folgenden Fragen: - [Zusammenfassung Lektion 5: Dharma und Wahrheit](https://buddhastiftung.org/?p=1081): In Lektion 5 hast Du gelernt, dass ein Kernelement von Stephen Batchelors säkular-buddhistischer Perspektive darin besteht, für eine grundlegende Veränderung der Art und Weise einzutreten, wie wir Wahrheit im Allgemeinen und die Wahrheit im Dharma im Besonderen verstehen. - [Dharma, griechische Philosophen und die zentrale Rolle von Zweifel und Ungewissheit](https://buddhastiftung.org/?p=1083): In Jenseits des Buddhismus entdecken wir - eng verbunden mit dem pragmatischen Kern des Dharma - die Schlüsselrolle von Zweifel, Ungewissheit und Skepsis auf dem Pfad, der zu menschlichem Gedeihen führt. - [Dharma als pragmatischer Leitfaden für menschliches Gedeihen](https://buddhastiftung.org/?p=1085): Stephen Batchelor empfiehlt, sich dem Dharma, Gotamas Lehren, auf eine grundlegend andere Weise zu nähern als die traditionellen Buddhisten, die vor über 2000 Jahren die metaphysische Wende zu absoluter Wahrheit und letztendlicher Realität vollzogen. Statt als Wahrheiten über die letztendliche Natur der Wirklichkeit, sollten wir die Lehren Gotamas als pragmatische Leitfäden für unser Leben in dieser Welt betrachten. - [Dharma als Wahrheiten im traditionellen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1087): Nach Gotamas Tod nahmen die Anhänger seiner Lehren seine Einsichten, wie man ein fruchtbares Leben führen kann, und entwickelten sie in eine ganz andere Richtung. Laut Stephen Batchelor „… scheint der Buddhismus eine metaphysische Wendung genommen zu haben. Der Buddhismus nahm eine Sprache der Wahrheit an und entwickelte sich so von einer engagierten Auseinandersetzung mit der Welt zu der theoretisierenden Haltung weltabgewandter Subjekte… Sie debattierten eher über die Wahrheit von Lehrsätzen, um ihre eigenen Überzeugungen zu unterstützen, als dass sie darüber nachgedacht hätten, wie Leitsätze ihre ethischen Handlungen lenken könnten.“ (JB S. 175-176) - [Einführung Dharma und Wahrheit](https://buddhastiftung.org/?p=1089): In den Lektionen 3 und 4 dieses Kurses haben wir Stephen Batchelors Sichtweise auf die Kernlehren, die Vier Edlen Wahrheiten und den Achtfachen Pfad dargelegt. - [Lektion 6 – Meditationspraxis](https://buddhastiftung.org/?p=1092): Die traditionelle buddhistische Betrachtungsweise der Meditation, die säkular-buddhistische Betrachtungsweise der Meditation und das Konzept des „alltäglich Erhabenen“. - [Geführte Meditation – Gefühlstönung (vedana)](https://buddhastiftung.org/?p=1093): Nachdem Du in den vergangenen Lektionen und dieser Lektion schon viel über die Kernthemen des säkularen Buddhismus gelernt hast, möchten wir Dich ermutigen, begleitend zu dieser Lektion eine Meditation in Deinen Alltag zu integrieren. Als Meditationsobjekt dient Vedana oder Gefühlstönung (manchmal auch Empfindung genannt, was aber etwas irreführend ist), welche unmittelbar entsteht, wenn ein Sinnesobjekt mit dem entsprechenden Sinnesorgan und dem entsprechenden Sinnesbewusstsein in Kontakt kommt (nach buddhistischem Verständnis gibt es 6 Sinnesbereiche: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Geist). Vedana ist der Geistesfaktor, der ein Objekt als angenehm, neutral und unangenehm erlebt, also etwas sehr Grundlegendes, keine komplexe Emotion wie Wut oder Liebe. - [Fragen zu Lektion 6 für die Teilnehmerrunde](https://buddhastiftung.org/?p=1095): Bitte beschäftigt Euch mit folgenden Fragen: - [Zusammenfassung Lektion 6: Meditationspraxis](https://buddhastiftung.org/?p=1097): In Lektion 6 hast Du gesehen, dass es aus säkular-buddhistischer Perspektive bei der Meditation nicht darum geht, einen nirvanischen Endzustand vollkommener Freiheit und vollkommenen Glücks zu erreichen, indem man die alles durchdringende Weisheit der letztendlichen Wirklichkeit erlangt. - [Das alltägliche Erhabene und Meditation](https://buddhastiftung.org/?p=1099): In Hinblick auf Meditation und unsere Lebenserfahrung schreibt Stephen Batchelor: „Das Mystische transzendiert die Welt nicht, sondern durchdringt sie.“. (JB S. 337) Was ist dieses mystische Element oder das alltägliche Erhabene? - [Meditation aus säkular-buddhistischer Perspektive](https://buddhastiftung.org/?p=1101): In Kapitel 9 von Jenseits des Buddhismus gibt uns Stephen einen provokanten Überblick über seine Einstellung zur Meditation: - [Meditation im traditionellen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1103): Die meisten Buddhisten in Asien praktizieren keine formale Meditation, sondern verbinden sich mit ihren Glaubensschwestern und -brüdern durch Andachtsübungen, gemeinsames Feiern von Festtagen und das Spenden von Almosen an Mönche und Nonnen. - [Einführung Meditation – Bedeutung für das Leben](https://buddhastiftung.org/?p=1105): Lektion 6 widmet sich der Meditation, dem Aspekt buddhistischer Praxis, der für die meisten Buddhisten im Westen das Kernelement ihrer Praxis ausmacht. - [Fragen zu Lektion 7 für die Teilnehmerrunde](https://buddhastiftung.org/?p=1110): Bitte beschäftigt Euch mit folgenden Fragen: - [Lektion 7 – Kultur des Erwachens](https://buddhastiftung.org/?p=1107): Das Problem der Institutionalisierung im traditionellen Buddhismus und Hindernisse für den Säkularen Buddhismus in der zeitgenössischen Kultur und Gesellschaft. Wie kann eine Kultur des Erwachens entwickelt werden und was ist die Bedeutung demokratischer Sanghas. - [Geführte Meditation – Metta](https://buddhastiftung.org/?p=1108): Wir haben für diese Lektion eine Metta-Meditation vorbereitet, die Du Dir als Audio-Datei hier anhören oder herunterladen kannst. - [Zusammenfassung Lektion 7: Kultur des Erwachens](https://buddhastiftung.org/?p=1112): In Lektion 7 hast Du gelesen, wie wichtig es für säkulare Buddhisten ist, eine egalitäre Kultur des Erwachens zu entwickeln, in der alle Menschen gedeihen können, und welche Hindernisse es gibt, eine solche Kultur zu entwickeln. - [Demokratische Sanghas aufbauen](https://buddhastiftung.org/?p=1114): Trotz der Hindernisse, die der Entwicklung eines säkularen Dharma entgegenstehen, wissen wir, wie eine Kultur des Erwachens aussehen könnte und wie neu gestaltete, demokratische Sanghas zum Aufbau einer solchen „Stadt“ beitragen könnten. - [Hindernisse für den säkularen Buddhismus in unserer Zeit und Kultur](https://buddhastiftung.org/?p=1116): Seit 2500 Jahren findet eine Institutionalisierung von Gotamas Einsichten und seiner pragmatischen Leitlinien statt, genau wie auch die ursprünglichen Lehren vieler anderer spiritueller Pfade - einschließlich des Christentums - in Orthodoxien verwandelt wurden und von kirchlichen Autoritäten aufrechterhalten werden. - [Folgen der Institutionalisierung im traditionellen Buddhismus](https://buddhastiftung.org/?p=1118): In Lektion 5 haben wir besprochen, wie Gotamas pragmatische Einsichten und Lehren in metaphysische Wahrheitsansprüche umgewandelt wurden. Da Gotamas Lehren an anderen spirituellen Traditionen in Indien gemessen wurden, mussten die Buddhisten zeigen, dass ihre Version der „Wahrheit“ glaubwürdiger war als die ihrer Mitbewerber, dass sie die „wahren“ Antworten auf die letztendlichen Fragen des Lebens bot. - [Einführung zu Buddhas Kultur des Erwachens](https://buddhastiftung.org/?p=1120): Meditation ist sicherlich ein entscheidender Aspekt des Dharma-Pfads, allerdings hat Stephen Batchelor immer betont, dass wir, wenn wir uns mit der Vierfachen Aufgabe beschäftigen, nicht nur danach streben, unsere eigene Seinsweise vom „Platz“ auf den Grund“ zu verlagern. Wir bemühen uns auch darum, eine egalitäre Kultur des Erwachens zu fördern, in der alle Wesen gedeihen können. Die Kultivierung des achtgliedrigen Pfads dient somit dazu, auf der Grundlage dharmischer Werte „die Stadt aufzubauen“ (JB S. 136). - [Fragen zu Lektion 8 für die Teilnehmerrunde](https://buddhastiftung.org/?p=1125): Bitte beschäftigt Euch mit folgenden Fragen: - [Säkularer, sozial engagierter Buddhismus und die 10 Thesen zum säkularen Dharma](https://buddhastiftung.org/?p=1123): Wenn wir eine Gesellschaft schaffen wollen, in der sich alle entfalten können, müssen wir uns in unsere Gemeinschaft und Gesellschaft einbringen, um auf die Herausforderungen zu reagieren, denen wir gegenüberstehen; wir müssen uns sozial engagieren. Dieser Gedanke hat sich unter zeitgenössischen Buddhisten zunehmend verbreitet, so sehr, dass der „engagierte Buddhismus“ inzwischen als eigener Trend im Buddhismus anerkannt ist. Sozial engagierte Buddhisten glauben, dass die Verpflichtung, die Gesellschaft in Richtung einer Kultur des Mitgefühls und der Achtsamkeit zu verändern, ein wesentlicher Bestandteil ihres spirituellen Weges und ihrer Praxis ist. - [Lektion 8 – Zusammenfassung und Fazit](https://buddhastiftung.org/?p=1122): Stephen Batchelors „Zehn Thesen zum säkularen Buddhismus“ und eine Zusammenfassung des Kurses. ## - [Einzelgespräch](https://buddhastiftung.org/?p=1153) - [Product Roadmap Discussion](https://buddhastiftung.org/?p=1152) ## - [Event Template Two](https://buddhastiftung.org/?p=380) ## - [Online Kurs zum Buch “Jenseits des Buddhismus”](https://buddhastiftung.org/?p=1806): Dieser Online Kurs ist ein Begleitkurs zum Buch “Jenseits des Buddhismus” von Stephen Bachelor und wurde im Englischen von MikeSlott erstellt und von Saskia Graf übersetzt. - [Vipassana -Meditation für alle und jeden Tag in Heidelberg](https://buddhastiftung.org/?p=1141): Vipassana- und Achtsamkeits-Meditation in Heidelberg für Menschen mit und ohne Meditationserfahrung - [Vipassana -Meditation für alle und jeden Tag in Heidelberg](https://buddhastiftung.org/?p=1142): Vipassana- und Achtsamkeits-Meditation in Heidelberg für Menschen mit und ohne Meditationserfahrung - [Vipassana -Meditation für alle und jeden Tag in Heidelberg](https://buddhastiftung.org/?p=1143): Vipassana- und Achtsamkeits-Meditation in Heidelberg für Menschen mit und ohne Meditationserfahrung - [Secular Buddhist Zen Pub](https://buddhastiftung.org/?p=790): Welcome! 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A group of us are experimenting with a Saturday morning weekly zoom that is easy to drop in on, and rewarding through dharma insights practical applications, and friendships. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=773): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=774): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=775): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=776): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=777): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=755): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=756): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=757): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=758): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=759): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=760): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=761): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=762): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=763): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=764): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. 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Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=771): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=772): Die seit 1997 bestehende Gruppe praktiziert Meditation auf buddhistischer Basis. Wir sind vor allem von der Theravadaschule nach Ayya Khema beeinflusst, aber wir sind auch offen für andere buddhistische Richtungen und LehrerInnen. - [Sangha Reutlingen](https://buddhastiftung.org/?p=754): Wöchentliche Treffen der Sangha Reutlingen immer montags von 19:00 bis 20:00 Uhr, außer in den Schulferien. - [Atemmeditation – Buddhas Weg zum Herzensfrieden](https://buddhastiftung.org/?p=748): Dieses Retreat in Stille lädt dazu ein, selbst zu erfahren, wie die Vertiefung in den Atem nicht durch Strenge, sondern durch Freude, nicht willentlich, sondern durch Hinwendung zu Ruhe und Wohlbefinden entstehen kann. - [Secular Buddhist Network – Online Discussion Group](https://buddhastiftung.org/?p=739): Diese Zoom-Online-Diskussionsgruppe bietet die einzigartige Gelegenheit, mit säkularen Buddhisten weltweit in Kontakt zu treten und interessante Themen rund um den Säkularen Buddhismus zu diskutieren. - [Secular Buddhist Network – Online Discussion Group](https://buddhastiftung.org/?p=740): Diese Zoom-Online-Diskussionsgruppe bietet die einzigartige Gelegenheit, mit säkularen Buddhisten weltweit in Kontakt zu treten und interessante Themen rund um den Säkularen Buddhismus zu diskutieren. - [Secular Buddhist Network – Online Discussion Group](https://buddhastiftung.org/?p=741): Diese Zoom-Online-Diskussionsgruppe bietet die einzigartige Gelegenheit, mit säkularen Buddhisten weltweit in Kontakt zu treten und interessante Themen rund um den Säkularen Buddhismus zu diskutieren. - [Secular Buddhist Network – Online Discussion Group](https://buddhastiftung.org/?p=742): Diese Zoom-Online-Diskussionsgruppe bietet die einzigartige Gelegenheit, mit säkularen Buddhisten weltweit in Kontakt zu treten und interessante Themen rund um den Säkularen Buddhismus zu diskutieren. - [Secular Buddhist Network – Online Discussion Group](https://buddhastiftung.org/?p=743): Diese Zoom-Online-Diskussionsgruppe bietet die einzigartige Gelegenheit, mit säkularen Buddhisten weltweit in Kontakt zu treten und interessante Themen rund um den Säkularen Buddhismus zu diskutieren. - [Secular Buddhist Network – Online Discussion Group](https://buddhastiftung.org/?p=744): Diese Zoom-Online-Diskussionsgruppe bietet die einzigartige Gelegenheit, mit säkularen Buddhisten weltweit in Kontakt zu treten und interessante Themen rund um den Säkularen Buddhismus zu diskutieren. - [Sonntagsmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=737): Die Sonntagsmeditation ist eine offene online Meditationsgruppe, die sich jeden Sonntag auf Spendenbasis trifft. Ulla König vermittelt die ursprünglichen Lehrreden des Buddhas alltagsnahe und authentisch. - [Sonntagsmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=738): Die Sonntagsmeditation ist eine offene online Meditationsgruppe, die sich jeden Sonntag auf Spendenbasis trifft. Ulla König vermittelt die ursprünglichen Lehrreden des Buddhas alltagsnahe und authentisch. - [Sonntagsmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=725): Die Sonntagsmeditation ist eine offene online Meditationsgruppe, die sich jeden Sonntag auf Spendenbasis trifft. Ulla König vermittelt die ursprünglichen Lehrreden des Buddhas alltagsnahe und authentisch. - [Sonntagsmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=726): Die Sonntagsmeditation ist eine offene online Meditationsgruppe, die sich jeden Sonntag auf Spendenbasis trifft. Ulla König vermittelt die ursprünglichen Lehrreden des Buddhas alltagsnahe und authentisch. - [Sonntagsmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=727): Die Sonntagsmeditation ist eine offene online Meditationsgruppe, die sich jeden Sonntag auf Spendenbasis trifft. Ulla König vermittelt die ursprünglichen Lehrreden des Buddhas alltagsnahe und authentisch. - [Sonntagsmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=728): Die Sonntagsmeditation ist eine offene online Meditationsgruppe, die sich jeden Sonntag auf Spendenbasis trifft. Ulla König vermittelt die ursprünglichen Lehrreden des Buddhas alltagsnahe und authentisch. - [Sonntagsmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=729): Die Sonntagsmeditation ist eine offene online Meditationsgruppe, die sich jeden Sonntag auf Spendenbasis trifft. Ulla König vermittelt die ursprünglichen Lehrreden des Buddhas alltagsnahe und authentisch. - [Sonntagsmeditation](https://buddhastiftung.org/?p=730): Die Sonntagsmeditation ist eine offene online Meditationsgruppe, die sich jeden Sonntag auf Spendenbasis trifft. Ulla König vermittelt die ursprünglichen Lehrreden des Buddhas alltagsnahe und authentisch. - 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[Das trauernde Herz](https://buddhastiftung.org/?p=375): Trauer ist ein hilfreiches Werkzeug mit dieser Veränderlichkeit umgehen zu können - damit aber Trauer hilfreich sein kann, braucht sie einige Begleiter und hilfreiche Werkzeuge auf dem Weg. Diese wollen wir uns an diesem Wochenendseminar ansehen. ## - [SEO & Content Marketing Strategies](https://buddhastiftung.org/?p=352) - [Emerging Technologies & Innovation Trends](https://buddhastiftung.org/?p=353)