Achtsamkeit beim Lesen, Lernen und Zuhören

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Tägliche Achtsamkeit beim Lesen und Zuhören Lernen heißt heutzutage online aktiv zu sein, zum Beispiel wenn wir einen Onlinekurs belegen oder in einer Online-Diskussionsgruppe oder einem Literaturkreis sind. Wir lesen Texte, hören Dozenten im Video oder live online zu und diskutieren online. Manchmal machen wir uns Notizen, markieren wichtiges in Texten und schreiben vielleicht eine […]

Die Kunst des Wartens entdecken

Warten können

Die Bedeutung von Geduld und Ungeduld im Buddhismus Warten ist ein zentraler und unvermeidlicher Teil des Lebens. In unserer schnelllebigen Welt haben wir uns daran gewöhnt, dass vieles nur einen Mausklick entfernt ist. Aber unabhängig davon, ob wir in einer Schlange stehen, auf eine Antwort warten oder ein bestimmtes Ergebnis erwarten, Warten und Ungeduld sind […]

Glockenläuten zu Silvester

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Zum Jahreswechsel mit dem Läuten der Glocke praktizieren, meditieren und kontemplieren. Übungen, um Übergänge für sich zu gestalten

Eine Praxis – viele Formen  

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Wenn wir an Meditation denken, dann denken wir in der Regel an jemanden, der auf dem Boden oder auf einem Kissen sitzt, mit geschlossenen Augen und aufrechter Haltung. Ein Bild, dass uns sowohl in den Medien als auch in der buddhistischen Bildersprache immer wieder begegnet.   Aber tatsächlich ist das Sitzen nur eine von vielen Formen […]

Stress lass nach – Buddhistische Perspektiven auf Druck und Krise 

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Achtsamkeit hilft, Stress nicht nur zu lindern, sondern ermöglicht, ihn bewusst zu erkennen und seine vielfältigen Ursachen – sowohl innere Muster als auch äußere Strukturen – zu reflektieren. Die buddhistische Perspektive betrachtet Achtsamkeit als eine Praxis, die über schnelle Entspannung hinausgeht und einen aktiven Umgang mit Stress fördert, indem sie Raum für bewusste und ethische Reaktionen schafft. Nachhaltige Veränderung gelingt, wenn wir individuelle und gesellschaftliche Stressfaktoren erforschen und neue Haltungen im Alltag und Miteinander entwickeln. So wird Achtsamkeit zu einem Weg, Stress in mehr Klarheit, Mitgefühl und selbstbestimmtes Handeln zu verwandeln.

Wenn Traurigkeit im Herzen wohnt

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Trauer und Anhaften werden oft verwechselt. Trauer ist eine natürliche und heilsame Antwort des Herzens auf Verlust und Veränderung. Sie erinnert uns an die Vergänglichkeit allen Lebens (anicca) und zeigt zugleich unsere Verbundenheit und Liebesfähigkeit. Oft mischt sich in die Trauer Wut, Angst, Sinnverlust oder Identitätskrisen hinein, die mit Hilfe von Achtsamkeit erkannt und gelöst werden können. Mitgefühl und achtsames Gewahrsein helfen, die Trauer zu wandeln.

Wie Achtsamkeit hilft, intensiven Gefühlen zu begegnen 

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Achtsamkeit und Meditation unterstützen uns darin, intensive Emotionen achtsam wahrzunehmen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Das Window of Tolerance zeigt, dass wir in einem regulierten Bereich des Nervensystems handlungsfähig sind, während wir in Über- oder Untererregung leicht die Kontrolle verlieren. Buddhistische Texte wie das Satipatthāna-Sutta erinnern daran, Gefühle als vorübergehende Phänomene zu sehen, und traumasensible Ansätze lehren, die Praxis sanft und ressourcenorientiert zu gestalten. So entsteht Raum zwischen Impuls und Handlung – ein Raum, in dem wir mit Klarheit und Mitgefühl bewusst wählen können.

Samadhi – Fürsorge für Körper, Herz und Geist

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Samādhi bedeutet Sammlung und Vereinigung des Herzgeistes – nicht strenge Konzentration. Statt Willenskraft und Drill sind es Freude, Ruhe und verkörperte Präsenz, die den Geist allmählich heilen und stabilisieren.
Es geht nicht darum, „meditativen Fortschritt“ anhand von außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen zu messen, sondern sich in Fürsorge Körper, Herz und Geist zuzuwenden und zu erforschen, was benötigt wird, damit diese zur Ruhe kommen können. Frieden entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch wohlwollende Zuwendung.

Anicca, Dukkha, Anatta – Drei Perspektiven für den Alltag 

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Die drei Daseinsmerkmale des Buddhismus – Anicca (Veränderlichkeit), Dukkha (Unzulänglichkeit) und Anatta (Nicht-Selbst) – beschreiben grundlegende Aspekte allen Erlebens. Sie zeigen, dass nichts bleibt, wie es ist, dass wir uns immer an irgendwas reiben, und dass Kontrolle und ein unveränderlicher Kern Hilfskonstrukte unseres Geistes sind. Im Alltag können wir diese Perspektiven anwenden und herausfinden, wo die Reibung mit dem Erleben entsteht. So lernen wir Ressourcen und Fähigkeiten zu kultivieren, die uns im Umgang mit diesen drei Dynamiken hilfreich sein können.

Ethik als Quelle für Freude und Zufriedenheit

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Viele Menschen verbinden Zufriedenheit mit äußeren Dingen – einem ruhigen Wochenende, gutem Schlaf oder einem vollen Kühlschrank. Der Buddha sprach jedoch von einer anderen Art Zufriedenheit, die weniger abhängig ist von Umständen und mehr davon, wie wir leben. Für ihn war Ethik kein starrer Katalog aus Geboten und Verboten, sondern eine Haltung, die sich im Alltag zeigt: ehrlich handeln, niemandem bewusst schaden, und seinen Lebensunterhalt so verdienen, dass er nicht auf Kosten anderer geht. Es ist ein Prozess mit Rückschlägen und kleinen Fortschritten – manchmal unbequem, aber oft verbunden mit einer inneren Ruhe, Klarheit und einem Selbstrespekt, die die Basis für eine tiefgreifende Freude sein können.