Kleine Geschichte der buddhistischen Meditation

Geschichte der Meditation

Wenn wir von „Meditation“ sprechen, dann klingt das oft zeitlos – als gäbe es die eine Praxis, losgelöst von Geschichte und Kultur. Schaut man zurück in die Lebzeit des Buddha, zeigt sich ein anderes Bild: Die frühbuddhistische Meditation ist in einem Spannungsfeld verschiedener spiritueller Traditionen und kulturellen Umbrüche entstanden. Sie hat sich dadurch entwickelt, dass […]

Was hat der Buddha wirklich gesagt und gelehrt? – Eine Bestandsaufnahme aus philologischer Sicht

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Erkenntnismöglichkeiten und ihre Grenzen aus wissenschftlicher Sicht Mein vorweggenommenes Fazit mag für manche wie eine Hiobsbotschaft klingen: Warum tut sich die Wissenschaft so schwer, dieses wichtige und grundliegende Problem zu lösen? Der historische Weg der buddhistischen Überlieferung In der Zeit des historischen Buddhas war Indien noch, soweit wir wissen, eine rein mündliche Kultur. Das heisst, […]

Wie die Vipassana-Meditation zur Massenbewegung wurde

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Der britische Kolonialismus als Auslöser der weltweiten Vipassana-Bewegung. Heutzutage gehen viele davon aus, dass Buddhismus und Meditation Hand in Hand gehen – manchmal werden sie sogar als ein und dasselbe angesehen. Aber selbst unter Berücksichtigung der Theravadins, der Stammväter der äußerst populären Vipassana-Bewegung (Einsichtsmeditation), haben in der Vergangenheit nur relativ wenige Buddhisten Meditation als wesentlich angesehen. Ganz im Gegenteil, […]

Meditation – Mehr als Sitzen und Atmen 

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Oft wird Meditation als Allheilmittel präsentiert, das erst Entspannung und dann Erleuchtung garantiert. Tatsächlich ist Meditation jedoch eine Begnung mit den Dynamiken und Mustern von Körper, Herz und Geist, die durchaus fordernd, vielschichtig und vielseitig ist.  

Damit Meditation sicher und hilfreich sein kann, ist es notwendig, sie zu hinterfragen. Daher an dieser Stelle einige Impulse zu den häufigsten Mythen und Missverständnissen, die rund um das Thema kursieren.

Vipassana – Einsichtsmeditation verstehen und üben 

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Vipassanā – oft als „Einsichtsmeditation“ übersetzt – bedeutet, Dynamiken in uns aber auch mit anderen Menschen, klar und unmittelbar wahrzunehmen. Unter Vipassana wird sowohl eine konkrete Meditationspraxis verstanden, als auch eine buddhistische Tradition („Insight Meditation“) sowie in ihrer ursprünglichen Wortbedeutung: „etwas klar wahrnehmen“. Vipassanā ist damit keine ferne Technik, sondern eine lebendige Praxis für den Alltag, die uns ermöglicht, Leiden zu verstehen und weiser, gelassener und mitfühlender zu handeln.

Wer war der Buddha?

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Die Figur des Buddhas begegnet uns oft – vom Buchcover bis zur Deko-Figur mit dem freundlichen Lächeln. Doch wer war er wirklich? Siddhartha Gautama, der vor zweieinhalbtausend Jahren im nordindischen Raum lebte, suchte nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Seine Reise führte ihn von einem Leben voller sinnlicher Genüsse zu tiefen Einsichten über Unzufriedenheit und menschliche Natur. Doch Buddha war kein makelloses Vorbild; er war ein Mensch, der Fehler machte und Zweifel hatte. Entdecken Sie, wie seine Lehren auch heute noch relevant sind und uns zu einem achtsamen, ethischen Leben inspirieren können.