Kleine Geschichte der buddhistischen Meditation

Geschichte der Meditation

Wenn wir von „Meditation“ sprechen, dann klingt das oft zeitlos – als gäbe es die eine Praxis, losgelöst von Geschichte und Kultur. Schaut man zurück in die Lebzeit des Buddha, zeigt sich ein anderes Bild: Die frühbuddhistische Meditation ist in einem Spannungsfeld verschiedener spiritueller Traditionen und kulturellen Umbrüche entstanden. Sie hat sich dadurch entwickelt, dass […]

Der Guide zum Start einer lokalen Meditationsgruppe

Veranstaltungen

Schritt für Schritt vom Start einer lokalen Meditationsgruppe bis zum Aufbau einer Gemeinschaft 1. Wie gründe ich eine lokale Meditationsgruppe? Wer für sich den Wert der Meditation entdeckt hat sucht oft eine Möglichkeit, die Praxis weiterzuentwickeln oder zu festigen. Dazu ist es hilfreich, sich einer lokalen Meditationsgruppe oder Gemeinschaft anzuschließen. Es gibt bereits viele lokale […]

Thich Nhat Hanh – Der Mönch, der Achtsamkeit in den Westen brachte

Thich Nhat Hanh Meditation

Ein Nachruf Am 22.1.2022 verstarb Thich Nhat Hanh in Hue in Vietnam im Alter von 95 Jahren. Den meisten Buddhisten dürfte der Dharma-Lehrer zumindest vom Namen her bekannt sein. Mit seinen zahlreichen Büchern v.a. zur Achtsamkeit ist er im Westen Millionen Menschen ein Begriff geworden, vielfach bezeichnet als der “sanfte Lehrer”. Mitbegründer eines Engagierten Buddhismus Dabei wird oft übersehen, […]

Eine Praxis – viele Formen  

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Wenn wir an Meditation denken, dann denken wir in der Regel an jemanden, der auf dem Boden oder auf einem Kissen sitzt, mit geschlossenen Augen und aufrechter Haltung. Ein Bild, dass uns sowohl in den Medien als auch in der buddhistischen Bildersprache immer wieder begegnet.   Aber tatsächlich ist das Sitzen nur eine von vielen Formen […]

Wut als Wegweiser 

Wut, Ärger, Frustration

Warum Wut wichtige Hinweise enthält  Wut wird oft als „schlechtes“ Gefühl angesehen. Doch was, wenn Wut uns eigentlich etwas Wichtiges zeigen möchte? Wut ist ein natürlicher Hinweisgeber auf nicht erfüllte Bedürfnisse und persönliche Grenzen, die überschritten wurden. Wenn wir lernen, die Wut zu lesen, sie von Aggression abzugrenzen und mit Bedacht zu handeln, entsteht eine […]

Meditation – Mehr als Sitzen und Atmen 

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Oft wird Meditation als Allheilmittel präsentiert, das erst Entspannung und dann Erleuchtung garantiert. Tatsächlich ist Meditation jedoch eine Begnung mit den Dynamiken und Mustern von Körper, Herz und Geist, die durchaus fordernd, vielschichtig und vielseitig ist.  

Damit Meditation sicher und hilfreich sein kann, ist es notwendig, sie zu hinterfragen. Daher an dieser Stelle einige Impulse zu den häufigsten Mythen und Missverständnissen, die rund um das Thema kursieren.

Meditieren mit dem unruhigen Geist  

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In der Meditation ist es selten still – meistens begegnen wir unserem inneren Radio, dessen Gedanken unaufhörlich laufen. Dabei sind Gedanken nicht gleich Gedanken und Meditation kann eine wunderbare Gelegenheit sein, die unterschiedlichen Arten und Qualitäten unseres Denkens zu erforschen und herauszufinden, wie der Umgang mit dem Denken auf eine fürsorgliche und neugierige Weise geschehen kann.

Samadhi – Fürsorge für Körper, Herz und Geist

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Samādhi bedeutet Sammlung und Vereinigung des Herzgeistes – nicht strenge Konzentration. Statt Willenskraft und Drill sind es Freude, Ruhe und verkörperte Präsenz, die den Geist allmählich heilen und stabilisieren.
Es geht nicht darum, „meditativen Fortschritt“ anhand von außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen zu messen, sondern sich in Fürsorge Körper, Herz und Geist zuzuwenden und zu erforschen, was benötigt wird, damit diese zur Ruhe kommen können. Frieden entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch wohlwollende Zuwendung.

Vipassana – Einsichtsmeditation verstehen und üben 

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Vipassanā – oft als „Einsichtsmeditation“ übersetzt – bedeutet, Dynamiken in uns aber auch mit anderen Menschen, klar und unmittelbar wahrzunehmen. Unter Vipassana wird sowohl eine konkrete Meditationspraxis verstanden, als auch eine buddhistische Tradition („Insight Meditation“) sowie in ihrer ursprünglichen Wortbedeutung: „etwas klar wahrnehmen“. Vipassanā ist damit keine ferne Technik, sondern eine lebendige Praxis für den Alltag, die uns ermöglicht, Leiden zu verstehen und weiser, gelassener und mitfühlender zu handeln.