Säkularer Dharma – Frisch gestartet auf alten Wegen

Zuerst und im Original erschienen in Buddhismus Aktuell, Ausgabe 1-2026 zum Thema Neubeginn Neubeginn heißt, eine Tür zu Räumen öffnen, die bislang geschlossen waren – eine Tür von vielen möglichen. Jochen Weber, Gründer der BuddhaStiftung für säkularen Buddhismus, legt seinen Artikel auch stilistisch neu und anders an: kurz, direkt, schnell, offensiv TikTok-kompatibel. „Teilbar in dreißig Sekunden“, schreibt […]
Der Guide zum Start einer lokalen Meditationsgruppe

Schritt für Schritt vom Start einer lokalen Meditationsgruppe bis zum Aufbau einer Gemeinschaft 1. Wie gründe ich eine lokale Meditationsgruppe? Wer für sich den Wert der Meditation entdeckt hat sucht oft eine Möglichkeit, die Praxis weiterzuentwickeln oder zu festigen. Dazu ist es hilfreich, sich einer lokalen Meditationsgruppe oder Gemeinschaft anzuschließen. Es gibt bereits viele lokale […]
Inklusion als ethischer Wert im Buddhismus

Inklusion – Tugend oder Theorie? Buddhismus und Inklusion sind zwei Begriffe, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Inklusion ein zentraler ethischer Wert im Buddhismus ist. In der buddhistischen Lehre (Dharma) gibt es zum einen das Konzept und die Praxis von Metta, meist mit „liebender Güte” […]
“Buddhismus und soziale Gerechtigkeit” von Mike Slott

Wie Buddhismus und engagierte Politik eine gerechtere Welt schaffen können Rezension und Interview zu “Mindful Solidarity” von Mike Slott Mike Slotts Buch “Mindful Solidarity” (bisher nur auf Englisch erschienen) bietet eine durchdachte und fundierte Analyse, wie buddhistische Einsichten und Praxis progressive politische Bewegungen bereichern können, während er argumentiert, dass der Buddhismus selbst durch eine radikale […]
Der UN-Weltmeditationstag (World Meditation Day)

Der Weltmeditationstag am 21. Dezember als Einladung zur gemeinsamen Praxis. Ins Leben gerufen durch die UN.
Vesakh – Der wichtigste buddhistische Feiertag

Vesakh ist der vermutlich wichtigste buddhistische Feiertag, der in vielen asiatischen Ländern begangen werden, den wir aber auch mit säkularem Hintergrund feiern können
Die vier Brahmaviharas – Das Herz in Beziehung

Die vier Brahmaviharas – Metta (Freundlichkeit), Karuna (Fürsorge), Mudita (Wertschätzung/Mitfreude) und Upekkha (Unvoreingenommenheit) – sind Qualitäten, die unsere Beziehungen zu uns selbst und zu anderen heilsam prägen können.
Sie bedeuten nicht, immer perfekt freundlich oder gelassen zu sein, sondern sie Schritt für Schritt im Alltag zu üben – in guten Momenten ebenso wie in Konflikten oder schwierigen Gefühlen.
Der Buddha verstand sie als eine Grundlage für ein offenes Herz und als Haltung, die in jede Begegnung einfließen kann, ob im Gespräch, in der Meditation oder im stillen Beobachten.
Dabei sind sie kein unerreichbares Ideal, sondern ein Weg, der durch bewusstes Hinschauen, Üben und eine mitfühlende Haltung zu Herzensruhe und tiefer Verbundenheit führt.
Zuflucht nehmen, was heißt das?

Die buddhistische Zufluchtnahme bedeutet, sich bewusst an Buddha, Dharma und Sangha zu orientieren – drei „Juwelen“, die innere Stabilität und Richtung geben.
Buddha steht für das Potenzial jedes Menschen zu Klarheit und Mitgefühl, Dharma für die Lehre und Praxis eines ethischen, achtsamen Lebens, und Sangha für eine unterstützende Gemeinschaft.
Die Zufluchtnahme zeigt sich im Alltag durch bewusstes Innehalten, konstruktives Handeln und zwischenmenschliche Qualitäten – und ist weniger ein einmaliger Akt als ein fortlaufender Weg der Verantwortung und inneren Ausrichtung.
